Presseberichte 2018

11.06.2018 I ngz I Spannendes Rennen auf der Erft

Wevelinghovener Bürgerschützen feiern mit rund 500 Gästen ihr Stadtparkfest.

Farbenprächtige Illuminationen verwandelten den Bereich an der Stadtparkinsel am Samstag in einen Märchenwald. Beim Stadtparkfest des Bürgerschützenvereins Wevelinghoven werden traditionell die Wege sanft erhellt und viele Bäume mit bunten Lampen geschmückt.

Doch bevor rund 500 Gäste bei Musik, Gegrilltem und Cocktails das Ambiente genießen konnten, ging es auf der Erft hoch her: Beim Canadier-Rennen zeigten Schützenzüge, Frauengruppen und Vereine in mehr als 20 Booten ihr Können. 400 Meter hin, 400 Meter zurück, und an der Wende bei Oberst Peter Schroers und Schützenkönig Daniel Steinert gab es ein kühles Bier auf Ex.

„Gestartet sind wir vor einigen Jahren mit sechs Booten. Dass sich das Rennen so großer Beliebtheit erfreut, begeistert uns natürlich“, sagte Marcus Odenthal, Vizepräsident des BSV und als Moderator im giftgrünen T-Shirt kaum zu übersehen. An den Start gingen auch Melanie Möller, Jeannette Anklam, Sabine Hansen, Sonja Bernharth, Kerstin Türks und Dunja Vrijaldenhoven als die Gruppe „Queen Uschi ohne M“. „Es war super. Wir haben alle zum ersten Mal mitgemacht – aus Spaß an der Freude“, sagte Kerstin Türks im Anschluss an das Rennen, als die Frauen mit Sekt auf ihre Leistung anstießen. Für das sportliche Event hatte sich die Gruppe etwas Besonderes einfallen lassen: In rot-weiß-geringelten Einteilern, mit Blütenkette in Deutschlandfarben und blauen Hüten paddelte es sich gleich viel besser. Auch Vize-Schriftführer Alexander Krömpges war begeistert von der Resonanz. „Davon lebt der Verein, dass sich die Truppen auch abgesehen vom Schützenfest engagieren.“

Trotz Unwetterwarnung konnten die Besucher dann auch bis in die Nacht ausgelassen feiern und den beleuchteten Park genießen. Dort fand dann auch die Siegerehrung statt: Gewonnen hat bei den Damen die Gruppe „Kölsche Klüngel“ mit einer Zeit von 8 Minuten und 34 Sekunden, bei den Herren machte die Gruppe „Joot drop“ mit 7 Minuten und 51 Sekunden das Rennen.


Quelle: Neuß-Grevenbroicher-Zeitung (vest) vom 06.06.2018 I Foto: A. Tinter

06.06.2018 I ngz I Schützen feiern Stadtparkfest mit großem Canadier-Rennen

Die Wevelinghovener Schützen illuminieren den Stadtpark und laden zum sportlichen Wettbewerb ein.

Die Aufbauarbeiten am Hemmerdener Weg haben begonnen. Am kommenden Samstag, 9. Juni, feiern die Wevelinghovener Schützen unter Leitung von Präsident Günter Piel wieder ihr beliebtes Fest vor der historischen Stadtparkinsel. Auf einer großen Holzfläche kann dann gefeiert und in geselliger Runde ein - hoffentlich - milder Sommerabend genossen werden. „Natürlich hoffen wir auf gutes Wetter“, sagt Vizepräsident Marcus Odenthal.

Die Bäume werden wieder in farbiges Licht getaucht - damit wird sich die Stadtparkinsel einmal mehr in einen Märchenwald verwandeln. „Ein echter Hingucker“ - da waren sich die Gäste in den vergangenen Jahren einig. Eingeleitet wird das Stadtparkfest wieder mit einem Canadier-Rennen auf der Erft. Ab 15 Uhr werden die „Wassersportler“ ein spannendes Rennen austragen - das schnellste Team, bestehend aus sechs Paddlern, gewinnt. Im vergangenen Jahr konnte mit 25 Booten ein Rekord gemeldet werden.

Im Anschluss an das Rennen geht es dann nahtlos mit der Party weiter, in deren Rahmen auch die Sieger geehrt werden. Zum ersten Mal haben die Besucher des Festes die Möglichkeit, sich den Genüssen eines Foodtrucks hinzugeben. Die bekannten „Rauchmeister“ aus Grevenbroich stehen ab 18 Uhr bereit und bieten ihre vom Feierabendmarkt bekannten Speisen an.

Eintrittskarten zum Preis von sechs Euro sind noch in den Vorverkaufsstellen Lotto Burbach sowie bei Tank Schäfer erhältlich. Kurzentschlossene, die am Canadier-Rennen teilnehmen möchten, können sich noch per E-Mail anmelden: modenthal@bsv-wevelinghoven.info.


Quelle: Neuß-Grevenbroicher-Zeitung (wilp) vom 06.06.2018 I FOTO: BSV

04.06.2018 I Erft-Kurier I Erst wird gepaddelt, dann wird gefeiert

„Jetzt kann es losgehen“, freut sich Präsident Günter Piel über die Vorbereitungen für das kommende Stadtparkfest. Dann bieten die „Gartenstadt-Schützen“ am Samstag wieder im Bereich vor der historischen Stadtparkinse den besonderen Rahmen für das traditionelle Stadtparkfest des Bürger-Schützen-Vereins Wevelinghoven.

Auf einer großen Holzfläche kann dann gefeiert und in geselliger Runde ein hoffentlich milder Sommerabend genossen werden. „Natürlich hoffen wir auf gutes Wetter“, so Vizepräsident Marcus Odenthal. Zudem werden farbenprächtige Illuminationen die Bäume an der Stadtparkinsel in buntes Licht tauchen und so für eine zauberhafte Märchenwald-Atmosphäre sorgen.

Eingeleitet wird das Stadtparkfest durch ein Canadierrennen auf der Erft. Ab 15 Uhr werden sich dann die „Wassersportler“ auf der Erft messen und ein spannendes Rennen austragen. Das schnellste Team, bestehend aus sechs Paddlern, gewinnt. Der Steuermann wird vom Verein gestellt. Es muss eine festgelegte Strecke gepaddelt werden und zusätzlich ist während des Wendemanövers eine lösbare Aufgabe zu bewältigen. „Zuschauer können das komplette Rennen an den Seitenwegen sowie auf der Erft-Brücke am Hemmerdener Weg verfolgen“, erklärt BSV-Präsident Piel.

Noch können sich Teams beim Vizepräsidenten des Vereins anmelden (modenthal@ bsv-wevelinghoven.info). Es sind bereits zahlreiche Boote gemeldet – schnell sein lohnt sich also. Im vergangenen Jahr hatte das Rennen auf der schönen Erft nicht nur zahlreiche Besucher angelockt, sondern auch konnte mit 25 Booten ein Rekord bei der Anzahl gemeldet werden. Mal sehen wie viele Mannschaften in diesem Jahr ins Rennen gehen. Für die Sportler und die hoffentlich zahlreichen Zuschauer werden kühle Getränke und ein kleiner Imbiss geboten. Im Anschluss an das Rennen geht es dann nahtlos im illuminierten Gelände am Stadtpark mit der „Apres-Canadierrenn-Party“ weiter. Die Siegerehrung wird im Rahmen des anschließenden Festes stattfinden; interessante Preise sind angedacht. Hier ist nicht nur für musikalische Unterhaltung gesorgt, auch die kulinarische Seite hat etwas aufzubieten. Zum ersten Mal haben die Besucher des Festes die Möglichkeit, sich den Genüssen eines Food-Trucks hinzugeben. Die bekannten „Rauchmeister“ aus Grevenbroich stehen ab 18 Uhr bereit und haben sich durch ihr kulinarisches Angebot längst ein Alleinstellungsmerkmal im Stadtgebiet erarbeitet. Eintrittskarten für das Fest im illuminierten Stadtpark sind noch in den Vorverkaufsstellen „Lotto Burbach“ am Marktplatz sowie an der ehemaligen Zuckerfabrik sowie bei „Tank Schäfer“ erhältlich.

Quelle: Erft-Kurier (Gerhard Müller) vom 04.06.2018 (online) I Foto: BSV

03.05.2018 I ngz I Günter Piel weiter an der Spitze der Wevelinghovener Schützen

Wechsel im Vorstand des Bürger-Schützen-Vereins Wevelinghoven: Nach 21 Jahren Arbeit an der Spitze zieht sich Hans-Peter Bienefeld zurück. In den vergangenen Jahren war er als Fackelbaubeauftragter aktiv, bei der Generalversammlung trat er nicht mehr zur Wiederwahl an.

Auf Bienefeld folgt Hartmut Becker, den 160 Schützen einstimmig wählten. Ebenfalls einstimmig wählten sie Bienefeld, der seit stolzen 60 Jahren Mitglied der Bürgerschützen ist, zum Ehrenmitglied - ein Status, der nicht vielen zuteilwird. "Hans-Peter war immer da, wenn wir ihn brauchten", lobte Präsident Günter Piel den Einsatz. Günter Piel wurde bei der Generalversammlung in seinem Amt als Präsident bestätigt, ebenso Regimentsoberst Peter Schrörs und Schriftführer Nikolai Dohlen. Die anderen wichtigen Ämter im Vorstand standen nicht zur Wahl, um sie dürfte es nächstes Jahr gehen. In Bezug auf das im August anstehende Schützenfest wurde bei der Versammlung deutlich: Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Derzeit werden letzte Anträge gestellt und Verträge mit Musikern geschlossen - darunter auch mit der Band "Schröder", die sowohl am Samstag als auch am Sonntagabend aufspielen soll. Freuen können sich Schützen und Festbesucher auf zehn Großfackeln, eine mehr als im vergangenen Jahr. Die Arbeit der Fackelbauer wird nun Hartmut Becker (Jägerzug "Alte Eiche") koordinieren - ein Mann vom Fach, der seit vielen Jahren leidenschaftlich Fackeln baut und im Verein bekannt ist. Mit Blick auf die Arbeit der Fackelbauer richtete Präsident Günter Piel auch einen Dank an die örtlichen Landwirte, die ihre Scheunen zur Verfügung stellen.

Das Schützenfest startet Samstag, 18. August. Im Mittelpunkt steht das Königspaar Daniel Steinert und Nadine Schmitz. Am Samstag davor, also am 11. August, steht der Ehrenabend auf dem Plan. Diesmal sollen dort auch vier Mitglieder geehrt werden, die bereits seit 70 Jahren im Verein aktiv sind. "Der Ehrenabend startet wie gewohnt mit einem Platzkonzert am Seniorenstift. Von dort aus geht es dann ins Zelt", sagt Schriftführer Nikolai Dohlen.

Vor dem großen Festmonat stehen noch zwei andere Veranstaltungen an: Das Stadtparkfest mit Kanadier-Rennen am 9. Juni, bei dem - so hofft Vizepräsident Marcus Odenthal - 26 Boote an den Start gehen. Zudem planen die "Erftjäger" für den 10. Mai ein Vatertagsfest mit Schützenfußballturnier.

Quelle: Neuß-Grevenbroicher-Zeitung (cka) vom 03.05.2018 I FOTO: BSV

20.03.2018 I ngz I Alte Leichenhalle - Ort für die Kunst

Das Denkhaus am Klosterweg in Grevenbroich hat sich zu einem beliebten Treffpunkt für Kunst- und Kulturfreunde entwickelt. Doch das war es nicht immer: Einst wurden hier Leichen aufgebahrt. 

In goldenen Buchstaben steht noch immer "R.I.P" über den zwei hölzernen Türen. Doch seit 1965 ruhen im Denkhaus am Klosterweg keine Menschen mehr. Nach fast 40 Jahren ohne Nutzung wurde die ehemalige Leichenhalle zu einem Ort umgebaut, in dem Kunst und Heimat leben.

Das 30 Quadratmeter große Häuschen gehörte früher zum ehemaligen St.-Josef-Krankenhaus, das 1977 abgerissen wurde und dem Seniorenwohnstift wich. Bereits 1965 wurde auf dem Friedhof allerdings eine neue Kapelle gebaut, in der die Verstorbenen zunächst untergebracht wurden.

"Dann war die hier überflüssig. Man hat sie im Anschluss als eine Art Abstellkammer genutzt", sagt Helmut Coenen, Vorsitzender des Pfarrvereins St. Martinus. Er selber stammt aus dem Ort und hat die Schönheit des klassizistischen Baus erkannt und gemeinsam mit dem Grenadierzug "Fracksausen" die Restaurierung der Halle in die Hand genommen. "Das konnte ich nicht alles alleine machen. Nach fast 40 Jahren war sie natürlich in einem schlimmen Zustand." Denn die Abstellkammer wurde nicht beheizt und insbesondere der Boden sei "total kaputt gewesen".

Ehrenamtliche Handwerker renovierten die Halle

Die Handwerker aus dem Bürgerschützenverein haben schließlich im Ehrenamt einen wieder nutzbaren Raum aus der maroden Abstellkammer gemacht. "Mit einem Bewusstsein für die Heimat haben sie das getan. Man lebt hier, aber man muss als Bürger auch manchmal selbst mit anfassen", sagt der Organisator des Denkhauses.

Mit der Erft und der Burg Wevelinghoven als historischen Ursprung des Ortes im Rücken, sollte die Halle ein neues Zuhause für Kunst, Lesungen und Heimatgeschichten werden. Was noch fehlte war ein passender Name. "Wir konnten nicht sagen ,Wir machen eine Ausstellung in der Leichenhalle'. Deshalb entschieden wir uns für den Namen ,Denkhaus'", sagt Coenen.

Denn dort könne man über sich, Gott und alles andere nachdenken. Dazu rege schließlich auch die Kunst an. Zwei bis drei Ausstellungen pro Jahr liefern hier Impulse und regen zum Innehalten an. In den letzten 14 Jahren haben an die 20 Künstler dort ausgestellt, darunter auch Anne Behrens, die besonders bekannt durch ihre Papierarbeiten und eine besondere Art des Scherenschnitts wurde.

2017, dem Lutherjahr, zierten die Wände der Halle Zeichnungen von Rüdiger Pfeffer, der Kinderbibeln illustriert. Dazu lud Coenen zwei Kindergärten im Ort ein, denen er dann die Geschichten vorlas und gemeinsam mit ihnen die Bilder betrachtete. "Es ist ein schöner Kulturort geworden. Im Sommer, bei so schönem Wetter wie jetzt, nur 20 Grad wärmer, kann man hier auch verweilen", sagt Coenen. Ein Kaffee aus dem Seniorenstift und die Bank vor der Halle würden den Blick auf die Erft noch verschönern.

Ab dem 22. April können Interessierte die nächste Ausstellung im Denkhaus besuchen. Der Werbetechniker, Lehrbeauftragte und Künstler Heinz Ferrari stellt dann seine Zeichnungen aus. Das Repertoire reicht von Werbeplakaten bis hin zu freien Arbeiten.

Die Geschichte des Denkhauses

1934 wurde das Gebäude errichtet und diente bis 1965 als Leichenhalle des St.-Josef-Krankenhauses.

1965 Ab diesem Jahr stand die Halle leer und diente als Abstellkammer.

2004 erfolgte die Restauration mit ehrenamtlichen Helfern aus dem Bürger-Schützen-Verein Wevelinghoven 1924 e.V.


Quelle: Neuß-Grevenbroicher-Zeitung (wilp) vom 20.03.2018 I FOTO: Lena Hogekamp

24.01.2018 I ngz I Schützen-Hilfe für Kölner Onkologie

Der Grevenbroicher Verein "Brauchtum hilft" hat im vergangenen Jahr auf den Schützenfesten für die Kölner Onkologie gesammelt. Das Geld wurde jetzt übergeben. Die Aktion wurde im Gedenken an einen verstorbenen Schützen gestartet.

In Gedenken an den jung verstorbenen Schützenbruder Hendrik Sönke hat der Verein "Brauchtum hilft" im vergangenen Jahr mehrere Spendenaktionen zugunsten der Onkologie der Universitätsklinik Köln gestartet. Mehr als 5000 Euro kamen dafür bei den heimischen Schützenfesten zusammen. "Ein toller Erfolg", freut sich Vorsitzender Bastian Mensing. Das Geld wurde jetzt dem Ärzte-Team in der Domstadt übergeben.

Vor drei Jahren wurde der Verein "Brauchtum hilft" gegründet. Die Mitglieder haben sich vorgenommen, auf Heimatfesten für lokale, regionale und internationale Hilfsprojekte zu sammeln. Das machen sie nicht, indem sie mit dem Spendenhut durch die Zeltreihen gehen, sondern sie lassen sich immer wieder etwas Neues, zum Teil auch Ungewöhnliches einfallen. So wurde etwa im vergangenen Jahr in Kooperation mit dem Kölner Rikschaunternehmen "Rikolonia" ein Hol- und Bringdienst beim Wevelinghovener Schützenfest eingerichtet.

"Als diese Aktion publik wurde, passierte etwas, das unser gesamtes Team überrascht hat", sagt Bastian Mensing. "Zunächst rief ein Schütze aus Neuenhausen an und fragte, wie sich sein Verein in diese Aktion einbringen kann." Spontan stellte "Brauchtum hilft" mehrere Merchandising-Produkte wie Buttons, Stofftaschen und Mini-Rucksäcke zur Verfügung, die von der Sebastianus-Bruderschaft für 800 Euro verkauft wurden. Bei der Rikscha-Aktion in Wevelinghoven - für die sich auch Bürgermeister Klaus Krützen abstrampelte - kamen zusätzlich 1500 Euro zusammen.

Der Einsatz motivierte auch andere: "Die gemeinsam mit Hendrik Sönke verbrachte Zeit und das Engagement von ,Brauchtum hilft' haben uns dazu gebracht, auch etwas bewegen zu wollen", sagt Frederik Neumann vom Jägerzug "Erftjonge". Die Vertreter beider Vereine steckten daraufhin die Köpfe zusammen und planten eine Fotobox mit karibischem Flair, die im September beim Grevenbroicher Schützenfest aufgestellt wurde. Mit Erfolg: 1558 Euro kamen zugunsten der Onkologie zusammen. "Bevor die Schützenfest-Saison zu Ende ging, wurde der Verein noch einmal aktiv", schildert Bastian Mensing. In enger Zusammenarbeit mit dem Jägerzug "Belmener Boschte" wurden beim Schützenfest in Elfgen weitere Spenden gesammelt. In der Adventszeit konnte die 5000-Euro-Grenze durchbrochen werden, nachdem ein Wevelinghovener Friseur bei jedem Haarschnitt eine Spende für "Brauchtum hilft"-Aktion erbat. "Wir sind vom Einsatz der Vereine und ehrenamtlichen Helfer überwältigt und bedanken uns für das Vertrauen", sagt Mensing.

Die Gesamtsumme beläuft sich nun auf 5263,26 Euro. Kristen Sönke, Mutter von Hendrik, freut sich über die Zuwendung: "Das Geld wird in ein Projekt zugunsten der sportlichen Aktivierung von Krebspatienten fließen", sagt sie.

Auch in diesem Jahr wollen die Mitglieder von "Brauchtum hilft" wieder Aktionen für einen karitativen Zweck starten. "Genaue Pläne haben wir allerdings noch nicht", sagt Vorsitzender Bastian Mensing. "Voraussichtlich im März werden wir uns zusammensetzen und mit den Planungen beginnen."

Quelle: Neuß-Grevenbroicher-Zeitung (wilp) vom 24.01.2018 I Foto (Brauchtum hilft)

Auf dem Foto: Eric Bolz, Jens Knoche, Carina Straßburger, Irene Bolz und Kirsten Sönke (v.l.) übergaben jetzt das Spendengeld aus Grevenbroich an Dr. Thomas Elter von der Onkologie der Universitätsklinik Köln.

Presseberichte 2017

25.08.2017 I ngz I Rikscha-Fahrer sammeln 1500 Euro für die Uni-Klinik

Auch Bürgermeister strampelte für den guten Zweck.

Der Verein "Brauchtum hilft" um Bastian Mensing und Jens Knoche zieht zufrieden Bilanz seiner Rikscha-Aktion zum Wevelinghovener Schützenfest. Unter dem Strich kamen 1500 Euro zusammen, die der Forschungsarbeit der Onkologie in der Kölner Universitätsklinik zugutekommen sollen.

Mensing und Knoche hatten mit Ehrenamtlern eine Fahrradrikscha organisiert, um damit Festgäste am Sonntag nach Hause zu kutschieren. Bürgermeister Klaus Krützen schloss sich dieser Aktion an und trat selbst in die Pedalen des ungewöhnlichen Fahrzeugs. Parallel zu dieser Aktion veranstalteten Schützenfrauen ein Kinderschminken für die kleinen Besucher des Schützenfestes. "An diesem Tag haben wir exakt 848,02 Euro gesammelt", schildert Bastian Mensing. Doch es kam noch besser: Die Mitglieder des Jägerzuges "Erftjäger" stockten diesen Beitrag auf 1000 Euro auf - und der Bürgerschützenverein Wevelinghoven legte am Ende des Tages noch einmal 500 Euro oben drauf. "Ein toller Erfolg", sagt Mensing, der sich bei allen freiwilligen Helfern für ihren Einsatz bedankt.

Ein Dankeschön gab es aber auch für die Organisatoren der Benefiz-Aktion: Vorsitzender Bastian Mensing und sein Vize Jens Knoche wurden von Bürgermeister Krützen für ihr Engagement mit dem "Stadtschützen-Orden" dekoriert. "Wir werden ihn künftig abwechselnd tragen", sagt Mensing.

Quelle: Neuß-Grevenbroicher-Zeitung (wilp) vom 25.08.2017 I Foto (Mensing)

24.08.2017 I ngz I Wevelinghoven feiert sein neues Schützenkönigspaar

Mit allen Würden und feierlichem Rahmenprogramm war die Krönung der neuen Majestäten Daniel Steiner und Nadine Schmitz Höhepunkt und Abschluss des Schützenfestes in Wevelinghoven. Dazu zählten ein großer Zapfenstreich vorm Rathaus, die anschließende Kutschfahrt mit großem Gefolge durch die Stadt sowie der Einzug ins Festzelt zu der Melodie von "Tochter Zion" - einer seit Jahren gepflegten Wevelinghovener Tradition. Das Königspaar sprang ins Auge, umgeben von seinem prächtigen Hofstaat.

Im mit den Vereinsfarben und der ehemaligen Stadt Wevelinghoven rot-weiß drapierten, etwa 1800 Sitzplätzen bietenden Festzelt war die Stimmung bestens. Bürgermeister Klaus Krützen sprach ein Grußwort. Unter den fröhlich Feiernden waren ebenso Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) wie Daniel Rinkert (SPD), und natürlich kamen aus den Nachbargemeinden die dort amtierenden Königspaare.

Doch das absolute Highlight, mag es in fast nahtloser Folge im Bürger-Schützen-Verein Wevelinghoven 1924 auch noch so oft eingeübt worden sein, war die Krönung des jungen Königspaars. Schon der Urgroßvater von Daniel Steinert war in Wevelinghoven Schütze, und die Familie hat sich immer sehnlich gewünscht, dass es einer der Ihren einmal bis zur Königswürde bringen würde. Entsprechend groß sind jetzt Freude und Stolz, dass Daniel Steinert vom Jägerzug "Immer Durst" mit dem 249. Schuss den Vogel abschoss. An seiner Seite Partnerin Nadine Schmitz, die nun für ein ganzes Jahr die Krone tragen wird. Die riesige Halle war genau der passende Resonanzboden für das "rundum gelungene Schützenfest", wie sich die Teilnehmenden einig waren.

Vor allem wurde wieder unmittelbar spürbar, wie tief verankert das Schützenwesen gerade in Wevelinghoven ist. Das Programm hatte viel zu bieten, vor allem spielte die Huldigung an die neuen Würdenträger die entscheidende Rolle. Aber auch das nun scheidende Königspaar wurde gewürdigt. Die Ablösung von Walter Danke und Britta Müller-Bludau wurde im Rahmen der Feierlichkeiten umfassend zelebriert. "Sie haben ihr Amt mit Stil und Würde königlich absolviert", wurden sie gelobt. Und nachdem sie ihre Insignien abgegeben hatten, waren sie jubelnd und fröhlich von ihrem Schützenzug wieder in dessen Mitte aufgenommen worden.

Quelle: Neuß-Grevenbroicher-Zeitung (nie) vom 24.08.2017 I FOTO: BSV

21.08.2017 I ngz I Fast 1500 Teilnehmer beim Festzug

Wevelinghoven versteht zu feiern: Alleine 1460 Schützen und Musikr präsentieren sich gestern beim Festzug. Aber im Mittelpunkt dieser tollen Tage steht natürlich das Königspaar Walter Danke und Britta Müller-Bludau.

 

Mit mehr als 900 aktiven Schützen kann sich das Schützenfest in Wevelinghoven sehen lassen. Das weiß man nicht nur in der Gartenstadt - kein Wunder also, dass zum Fackelzug und den Paraden viele Menschen die Straßen säumten und das Festzelt gut besucht war. "Es läuft super", lautete gestern Mittag die Zwischenbilanz des Vizepräsidenten Marcus Odenthal. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr das Königspaar Walter Danke und Britta Müller-Bludau, die die Nichte des Königs ist. "Es ist wunderschön", schwärmte der König gestern. Und er fügte hinzu: "Der Königin gefällt es auch sehr gut."

Der Festumzug gestern am frühen Nachmittag schien kein Ende zu nehmen. Mit den Musikzügen marschierten rund 1460 Menschen durch die Straßen von Wevelinghoven, wobei die Farbe Grün der Jäger eindeutig überwog. Von den mehr als 900 Schützen gehören rund 200 dem Grenadierkorps und 170 den Scheibenschützen an, alle anderen sind in Jägerzügen organisiert. Am Straßenrand saß Peter Mattheisen in seinem Rollstuhl in seiner schmucken blauen Uniform. Später fuhr der Mann, dem vor zehn Jahren beide Beine amputiert worden waren, als Spieß auf der Kanone mit. Sein Motto lautet: "Solange ich es noch kann, mache ich mit." Am Vormittag erlebte er die tolle Parade vor der Geistlichkeit, wo der Stechschritt in Perfektion gezeigt wurde. Was ebenfalls positiv auffiel: Pünktlich zum 90-jährigen Bestehen konnte das Sappeurkorps deutlich verstärkt werden. Die Männer mit den strahlend weißen Schürzen und den glänzenden Beilen fielen schon von weitem auf.

Besinnliche Momente gab es dann auf dem Friedhof bei der Gefallenen- und Totenehrung. Oberst Peter Schroers ließ an der Aktualität dieses Rituals keinen Zweifel. Und die Salutschüsse aus dem Rohr der 47 Jahre alten Kanone mit dem Namen "General Blücher" dürften im ganzen Ort zu hören gewesen sein. Nicht ganz so laut, aber ebenfalls sehr eindringlich: Der Gesang des Männergesangvereins Cäcilia Wevelinghoven, der unter der Leitung von Dirigent Carsten Wüster unter anderem "Beati mortui" vortrug. Später, nach der Kranzniederlegung, ging es dann ins Festzelt, wo der kleinste Repräsentant im Mittelpunkt stand: Edelknabenkönig Konrad Schneider wurde feierlich gekrönt.

Seine erste Amtshandlung war die Ehrung der Pokalsieger der Edelknaben und Jungendschützen. In Wevelinghoven gibt es aktuell 15 Edelknaben und acht Jugendschützen. Ein Ritual wurde hinübergerettet aus der Zeit, als Wevelinghoven noch eine selbstständige Gemeinde war: Der Empfang im früheren Rathaus.

Es ist heute im Besitz der Familie Esser, die es den Schützen gestattet, das Haus einmal im Jahr zur Traditionspflege zu nutzen. Abends stand Jungschützenkönig Maximilian Fink im Mittelpunkt - der König der Jungschützen wurde im Rahmen des "Balls der Könige" gekrönt.

Quelle: Neuß-Grevenbroicher-Zeitung (Rudolf Barnholt) vom 21.08.2017 I Foto (Dieter Staniek)

21.08.2017 I ngz I Fackelzug mit kritischen und persönlichen Themen

Musik begleitete den großen Fackelzug an der Langwadener Straße in Wevelinghoven, auf den die ersten Neugierigen schon am Straßenrand gewartet hatten. Im Mittelpunkt standen dabei die Motivwagen, die Lokales, Bewegendes, Nachdenkliches und Kritisches thematisierten. Alle waren richtig groß im wahrsten Sinne des Wortes, so dass beim Jägerzug Waldeslust sogar ein Schütze mit einer Stange vorangehen musste, um die über die Straßen gespannten Fähnchen anzuheben. Rolf Flintz, Fahnenoffizier im Jägerkorps, erklärte den großen bunten Vogel Phönix, der bekanntlich aus der Asche auferstanden ist: "Wir haben in diesem Jahr einen erkrankten Zugkameraden verloren. Ihm zu Ehren und zum Gedenken haben wir diese Fackel gebaut."

Ebenso zum Nachdenken regte die Großfackel des Scheibenschützenkorps an. "Damit wollen wir an das Reformationsjahr erinnern, und dass Luther mit seinen deftigen Redewendungen immer noch aktuell ist", sagte Schütze Helmut Coenen. Nachwuchsprobleme machte ein Grenadierzug mit einem Glücksbärchen deutlich: "Probleme seit 2009 - bald werden alle Grenadiere über den Wolken sein." Einen Finger in die Wunde anderer Art legte ein Jägerzug. Sein Thema: "L 361 Lückenschluss im Schneckentempo", seit 1975 fehle eine Umgehungsstraße. Die Planung bewege sich im Schneckentempo. Und so hatten die Schützen eine aus Comics bekannte Rennschnecke mit großem Spoiler auf Schnelligkeit frisiert. (Kein) Schützenleben ohne Frauen, hatten sich Hubertusschützen auf die Fahne beziehungsweise Fackel geschrieben. Sie ist unseren besseren Hälften gewidmet, sagten die Schützen. Ohne sie gebe es keine Gemeinschaft und nicht die schöne Schützentradition. Damit es auch weiter allen so gut geht, hatte Waidmannsheil den Slogan "Schützenblut tut allen gut" gewählt. Mit großer Spritze und Blutstropfen wurde unter dem Motto "Spende Blut,rette Leben" für Blutspenden geworben. Mit der Möglichkeit, dass demnächst 48 Teams bei einer Fußball-Weltmeisterschaft antreten, konnte sich ein Zug nur in Maßen anfreunden. Zwar wünsche man sich mit 3:2 einen Sieg des BV Wevelinghoven gegen Ungarn, doch diese Aufstockung sei zu viel des Guten.

Quelle: Neuß-Grevenbroicher-Zeitung (ho) vom 21.08.2017 I Foto (Georg Salzburg)

18.08.2017 I ngz I "X-Factor" schaukelt 25 Meter hoch

Etwa 100 Schausteller bewerben sich jährlich für die Wevelinghovener Kirmes.

Morgen um 14 Uhr geht es rund, dann wird der Kirmesplatz eröffnet. 27 Schausteller sorgen für einen abwechslungsreichen Rummel. Wie jedes Jahr, haben sich die Schützen auch diesmal wieder erfolgreich um eine Großattraktion gekümmert: Der "X-Factor" soll für reichlich Thrill zwischen Zelt und Pommesbude sorgen.

"Das Fahrgeschäft kann sich sehen lassen", sagt Präsident Günter Piel mit Blick auf die 25 Meter hohe Schaukel, die in luftiger Höhe pendelt. Bis zu 16 Personen können gleichzeitig Platz auf dem Fahrgeschäft nehmen, das erstmals in der Gartenstadt präsentiert wird. Ganz in der Nähe: die Raupe "Rock Express" und ein großer Auto-Scooter namens "Beach Bumper". Letzterer ist ein Muss auf der Kirmes: "Selbstfahrer sind immer noch der Renner bei den Besuchern - also unverzichtbar", sagt Vorstandsmitglied Alexander Klömpges. Aus diesem Grund wurde auch gleich ein zweiter, kleinerer Scooter für das jüngere Publikum verpflichtet.

Was das Schausteller-Interesse an Wevelinghoven betrifft, kann sich der Bürgerschützenverein nicht beklagen. "Jährlich haben wir etwa 100 Bewerbungen, aus denen wir aussuchen können", sagt Vizepräsident Marcus Odenthal. Die Vorteile des Kirmesplatzes: Er liegt mitten im Zentrum und wird gut frequentiert.

Hochoffiziell eröffnet wird der Platz morgen um 15 Uhr. Dann wird das 26 Jungs starke Edelknabenkorps die Fahrgeschäfte testen und einen Bummel über den Rummel unternehmen. Am Abend ziehen die Schützen acht Großfackeln durch die Gartenstadt - und damit ist zurzeit ein Limit erreicht. "Wir haben mehr Züge, die eine Großfackel bauen möchten, doch leider fehlen uns dafür die Bauplätze", beklagt Günter Piel. Gegen 22 Uhr startet im Zelt eine Fete: "Just is", die Hausband von Borussia Mönchengladbach, spielt bis kurz vor zwei. Der Eintritt kostet acht Euro.

Höhepunkt am Sonntag ist der Festumzug mit Königsparade, an dem sich etwa 1460 Aktive beteiligen werden - darunter Tambourkorps und Musikzüge in insgesamt neun Marschblöcken. Um 14.30 Uhr geht es los. Worauf sich Autofahrer einstellen sollten: Damit Rettungswege freigehalten werden können, wurde auf der Oststraße - aus Richtung Rhenania- bis zur Zehntstraße - eine Einbahnregelung eingeführt.

Quelle: Neuß-Grevenbroicher-Zeitung (Wiljo Piel) vom 18.08.2017 I Foto (L.Berns)

16.08.2017 I ngz I Spielmann Walter Danke regiert die Wevelinghovener Schützen

Für Walter Danke wird am Wochenende ein Traum wahr: Er ist der höchste Repräsentant des Bürgerschützenvereins Wevelinghoven. Gemeinsam mit seiner Königin und Nichte Britta Müller-Bludau wird er das imposante Gartenstadt-Regiment regieren.

Das Herz von Walter Danke schlägt für das Tambourkorps "Frisch voran" Wevelinghoven. Unter den Spielleuten fühlt er sich bereits seit Jahrzehnten wohl. Mit Blick auf das 90-jährige Bestehen des Zuges trat er im Juni 2016 an der Vogelstange zum Königsschießen an und sicherte sich mit dem 31. Schuss den Titel.

Walter Danke, der bei Intersnack arbeitet und auch als Hobbybauer auf dem Hof seines Freundes Reiner Korbmacher eine gute Figur abgibt, ist ein Urgestein des örtlichen Brauchtums. Schon seit 47 Jahren gehört er dem Bürgerschützenverein und dem Tambourkorps "Frisch voran" an. In letzterem engagiert er sich als Kassierer.

Britta Müller-Bludau freut sich vor allem auf die kommen Festumzüge. Wie Walter Danke wuchs auch die Königin in der Gartenstadt auf. Die gelernte zahnmedizinische Fachangestellte arbeitet in Düsseldorf und lebt mit ihrem Mann und den Kindern Lena und Lars sowie dem Hund "Schröder" auf der Neusser Furth. Zusammen mit ihrer Familie unternimmt die Regentin ausgedehnte Radtouren in die nähere Umgebung - immer wieder auch nach Wevelinghoven.

Zu den gekrönten Häuptern des Bürgerschützenvereins zählt Maximilian Flink. Das 20 Jahre alte Mitglied des Scheibenschützenzuges "Wivekover Boschte" agiert in diesem Jahr als Regent der jungen Schützen. Beruflich ist die Majestät als Informationselektroniker beim Flughafen Köln-Bonn beschäftigt. Edelknabenkönig ist der zehn Jahre alte Konrad Schneider.

Das Fest beginnt am Samstag, 20.45 Uhr, mit dem Fackelzug. Acht Großfackeln werden diesmal zu sehen sein. Anschließend wird im Festzelt gefeiert. Ein Höhepunkt des Festes bahnt sich am Sonntag an, wenn sich die Korps um 14.30 Uhr zum großen Umzug mit Königsparade formieren. Um 20 Uhr beginnt im Zelt der "Ball der Könige".

Mit dem Regimentsfrühschoppen geht es am Montag um 11.30 Uhr weiter. Dann spielen die "Ardotaler Musikanten" zu einer zünftigen Feier auf. Um 17.30 Uhr wird das Regiment zu Festzug und Parade auf der Poststraße antreten. Ein Geheimtipp ist der anschließende "Dämmerschoppen" mit DJ im Zelt. Der Krönungsball am Dienstagabend markiert ab 20 Uhr den Ausklang des Festes. Daniel Steinert und Nadine Schmitz werden dann die Regentschaft übernehmen.

Quelle: Neuß-Grevenbroicher-Zeitung (NGZ) vom 16.08.2017 I Foto (BSV)

05.08.2017 I ngz I Rikscha-Taxi für Schützenfest-Besucher

Der Verein "Brauchtum hilft" startet in Wevelinghoven eine karitative Aktion. Mit einer Fahrradrikscha werden Gäste vom Festzelt nach Hause gebracht. Mit dem Erlös wollen die Mitglieder die Onkologie in der Uni-Köln unterstützen.

Es ist eine ungewöhnliche Idee mit einem ernsten Hintergrund: Die Mitglieder des Vereins "Brauchtum hilft" werden am Schützenfest-Sonntag in Wevelinghoven einen ganz besonderen Taxi-Dienst anbieten. Mit einer Fahrrad-Rikscha werden sie Kirmesfreunde vom Festzelt nach Hause bringen. Gegen Bezahlung, versteht sich. Das auf diese Weise gesammelte Geld ist für die Onkologie der Universitätsklinik in Köln bestimmt. "Wir wollen damit die Forschungsarbeit unterstützen", sagt Vorsitzender Bastian Mensing (30).

Der Verein "Brauchtum hilft" wurde vor zwei Jahren gegründet. Die Mitglieder haben sich vorgenommen, auf Heimatfesten für lokale, regionale und internationale Hilfsprojekte zu sammeln. Im vergangenen Jahr hat er 500 Euro zusammengetragen, die der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald in Grevenbroich zugutekamen. Die Naturfreunde um Martina Koch haben Lehrtafeln von diesem Betrag angeschafft, die im Tiergehege im Bend aufgestellt wurden.

Am 20. August - von 11 bis 20 Uhr - wollen sich die Mitglieder nun für die Kölner Onkologie abstrampeln. "Dies wird in Gedenken an unseren kürzlich verstorbenen Schützenbruder Hendrik Sönke geschehen", sagt Vizevorsitzender Jens Knoche (31). Dessen Eltern hätten es sich gewünscht, dass diese Klinik noch besser unterstützt werden sollte. "Diesem Wunsch wollen wir nachkommen", meint Knoche.

Das siebenköpfige Team von "Brauchtum hilft" hat sich mit dem Kölner Stefan Schlitt, Geschäftsführer des Rikschaunternehmens "Rikolonia", in Verbindung gesetzt. Er wird für diese Aktion kostenlos eines seiner dreirädrigen Transportfahrräder zur Verfügung stellen. Eine ausgiebige Probefahrt hat Jens Knoche bereits problemlos in der Domstadt unternommen.

Am Schützenfest-Sonntag wird sich der Verein vor dem Festzelt auf dem Marktplatz mit einem Info-Stand präsentieren, dort können auch die Tickets für die Heimfahrt gelöst werden. "Jeder kann so viel geben, wie er möchte", sagt Bastian Mensing. Es sollten aber mindestens acht Euro für den Nahbereich sein, für den äußeren Rand von Wevelinghoven dürften es zwölf Euro sein. "Ein Taxi kostet ungleich weniger", meint der Vorsitzende. Apropos: Der Verein "Brauchtum hilft" hat ein Taxiunternehmen, das hauptsächlich Wevelinghoven bedient, über die Aktion informiert. "Konkurrenz werden wir aber nicht sein", sagt Jens Knoche. Denn auf der Rikscha können pro Fahrt lediglich zwei Gäste Platz nehmen.

"Wir hoffen darauf, dass möglichst viele Gäste diese karitative Aktion unterstützen werden", betont Bastian Mensing. Nicht nur Schützen, sondern auch Gäste, Kirmesplatzbesucher und natürlich das Königspaar könnten den sicherlich nicht alltäglichen Fahrdienst in Anspruch nehmen.

Was der Verein jetzt noch braucht, sind Unterstützer, die dem Team helfen und sich ebenfalls als ehrenamtliche Rikschafahrer betätigen wollen. "Wer Interesse hat, kann sich ab sofort gerne bei uns melden", sagt Bastian Mensing.

Quelle: Neuß-Grevenbroicher-Zeitung (wilp) vom 05.08.2017 I Foto (Brauchtum hilft/Knoche)

12.07.2017 I Erft-Kurier I Wieder ein junger König

Der 249. Schuss brachte das Ergebnis: Daniel Steinert und Nadine Schmitz sind das neue Kronprinzenpaar des Bürger-Schützen-Vereins Wevelinghoven. In einem äußerst spannenden Wettkampf hatte Daniel Steinert (25) das Glück auf seiner Seite und setzte sich gegen seine Mitstreiter an der Vogelstange, Hartmut Becker vom Jägerzug "Alte Eiche" und Jens Brandofsky vom Jägerzug "Ever-Jrön", durch.

Kronprinz Daniel Steinert ist bereits seit 21 Jahren im BSV aktiv, seine Schützenkarriere startete er bei den Edelknaben. Inzwischen ist er Fahnenträger im Traditionszug "Immer Durst", dem Jägerzug des früheren Jägeroberst Josef Noethen (genannt "Knoll"). Der Zug belegt in den vergangenen Jahren zahlreiche erste Plätze im Fackelbauwettbewerb der Gartenstadt. Der gelernte orthopädische Schuhmacher und seine Freundin Nadine freuen sich nun auf die Krönung am Festdienstag Erste Aufgabe wird es sein die Pfänderritter auszuzeichnen: Marc Arnold (Kopf), David Sasse (linker Flügel), Stephan Petermann (rechter Flügel) und Florian Braunegger (Schweif).

Auch ein weiteres königliches Amt wurde vergeben: Mit dem 103. Schuss wurde Maximilian Fink vom Scheibenschützenzug "Wivekover Boschte" Kronprinz der jungen Schützen zwischen 14 und 24 Jahren.

Quelle: Erft-Kurier (Gerhard Müller) vom 12.07.2017 I Foto (BSV)

10.07.2017 I ngz I Daniel Steinert ist neuer Kronprinz in Wevelinghoven

Jubel, Trubel und Heiterkeit: Daniel Steinert brauchte 249 Schüsse, um neuer Kronprinz zu werden.

249 Schüsse und einen freudvollen Jubelschrei später ist es amtlich: Daniel Steinert ist neuer Kronprinz. Er ist Mitglied im Jägerzug "Immer Durst".

"Das war ein spannender Wettkampf", sagt Nikolai Dohlen vom BSV Wevelinghoven. "Alle drei wollten unbedingt gewinnen", sagt er über den 25-jährigen Neu-Kronprinzen und seine Mitbewerber Hartmut Becker vom Jägerzug "Alte Eiche" sowie Jens Brandofsky, der Mitglied im Jägerzug "Ever-Jrön" ist. Der Wettkampf war auch deshalb bemerkenswert, weil die Kandidaten an einem neuen, jetzt mobilen Schießstand unter neuen Bedingungen - Gewehre und Munition sind ebenfalls neu - starteten.

Kronprinz Daniel Steinert ist übrigens bereits seit 21 Jahren im BSV aktiv, inzwischen als Fahnenträger im Traditionszug "Immer Durst". Und ist er nicht hier, verbringt er seine Zeit mit Freundin Nadine Schmitz (25). Zu seinen Hobbys zählt außerdem Judo. Diesen Sport betreibt der orthopädische Schuhmacher im Turnverein Germania.

König der Wevelinghover Jungschützen, also der Altersklasse von 14 bis 24 Jahren, wurde übrigens Maximilian Fink.

Quelle: Neuß-Grevenbroicher-Zeitung (Valeska von Dolega) vom 10.07.2017 I Foto (lber)

09.06.2017 I ngz I Wevelinghovener Schützen illuminieren den Stadtpark

Die Wevelinghovener Bürgerschützen unter Leitung von Präsident Günter Piel bereiten sich auf ihr nächstes Stadtparkfest vor. Am Samstag, 24. Juni, kann auf einer großen Holdfläche vor der historischen Stadtparkinsel wieder gefeiert werden. Wie in den vergangenen Jahren werden die Brauchtumsfreunde wieder viele Bäume in buntes Licht tauchen und für eine zauberhafte Märchenwald-Atmosphäre sorgen.

Eingeleitet wird das Stadtparkfest wieder durch ein Canadier-Rennen. Ab 15 Uhr können sich Wassersportler auf der Erft ein spannendes Rennen liefern. Das schnellste Team - bestehend aus sechs Paddlern und einem Steuermann, der vom Verein gestellt wird - gewinnt. Es muss eine festgelegte Strecke gepaddelt werden, während des Wendemanövers muss eine Aufgabe bewältigt werden.

"Zuschauer können das komplette Rennen an den Seitenwegen sowie auf der Erftbrücke am Hemmerdener Weg verfolgen", sagt Günter Piel. Noch können sich Teams beim Vizepräsidenten Marcus Odenthal per E-Mail anmelden. Die Adresse: modenthal@bsv-wevelinghoven.info. Zahlreiche Paddler haben bereits ihre Teilnahme zugesagt.

Die Siegerehrung wird im Rahmen des anschließenden Festes stattfinden. Für Stimmung ist gesorgt. "Geboten wird extrem abwechslungsreiche Musik von DJ Michael", verspricht Marcus Odenthal, der selbst viele Jahre ein aktiver Musiker war. Die Schützen erwarten am Abend zahlreiche Gäste, die es sich bei kühlen Getränken und heißen Grillspezialitäten gut gehen lassen können.

Eintrittskarten für das Fest im illuminierten Stadtpark sind im Vorverkauf im Kiosk Burbach (Marktplatz), bei Tank Schäfer (Nordstraße) und bei Haushaltswaren Bolz (An der Eiche) erhältlich. Das Ticket kostet sechs Euro.

Quelle: Quelle: Neuß-Grevenbroicher-Zeitung (ngz) vom 09.06.2017

02.06.2017 I Erft-Kurier I Erst wird gepaddelt, dann wird gerockt. Mit DJ Michael.

„Jetzt kann es losgehen“, so Präsident Günter Piel zu den Vorbereitungen für das kommende Stadtparkfest: Am 24. Juni bieten der Bereich vor der historischen Stadtparkinsel den besonderen Rahmen für das große Stadtparkfest des Bürger-Schützen-Vereins Wevelinghoven. Auf einer großen Holzfläche kann dann gefeiert und in geselliger Runde ein hoffentlich milder Sommerabend genossen werden. „Natürlich hoffen wir auf gutes Wetter“, so Vizepräsident Marcus Odenthal.

Zudem werden farbenprächtige Illuminationen die Bäume an der Stadtparkinsel in buntes Licht tauchen und so für eine zauberhafte Märchenwald-Atmosphäre sorgen. „Ein echter Hingucker“, da waren sich die zahlreichen Gäste der vergangenen Jahre einig.

Eingeleitet wird das Stadtparkfest wieder durch ein Canadierrennen auf der Erft. Ab 15 Uhr werden sich dann die „Wassersportler“ auf der Erft messen und ein spannendes Rennen austragen. Das schnellste Team, bestehend aus sechs Paddlern, gewinnt. Der Steuermann wird dabei vom Verein gestellt. Es muss eine festgelegte Strecke gepaddelt werden und zusätzlich ist während des Wendemanövers eine lösbare Aufgabe zu bewältigen. „Zuschauer können das komplette Rennen an den Seitenwegen sowie auf der Erft-Brücke am Hemmerdener Weg verfolgen“, erklärt BSV-Präsident Günter Piel.

Noch können sich Teams beim Vizepräsidenten des Vereins anmelden (modenthal@bsv-wevelinghoven.info): Es sind bereits zahlreiche Boote gemeldet – schnell sein lohnt sich also. Die Siegerehrung wird im Rahmen des anschließenden Festes stattfinden; interessante Preise sind angedacht.

Für gute Stimmung ist gesorgt: „Geboten wird extrem abwechslungsreiche Musik vom DJ Michael“, erklärt Marcus Odenthal, der selbst über Jahre ein aktiver Musiker war. Die Schützen erwarten am Abend zahlreiche Gäste, die es sich bei kühlen Getränken und Gegrilltem gut gehen lassen können.

Eintrittskarten für das Fest im illuminierten Stadtpark sind noch in den Vorverkaufsstellen „Kiosk Burbach“, „Tank Schäfer“ und „Haushaltswaren Bolz“ erhältlich.

Quelle: Erft-Kurier (Gerhard Müller) vom 02.06.2017 I Foto: BSV

03.05.2017 I ngz I Schützen planen ihr nächstes Fest

Schon neun Meldungen für den Bau von Großfackeln in Wevelinghoven.

Präsident Günter Piel ist zufrieden: Für das Schützenfest sind alle wichtigen Vorbereitungen getroffen, teilte er jetzt in der Generalversammlung mit. Die wichtigste Frage, naturgemäß bloße Formsache, war denn auch schnell beantwortet: Mit einem schallendem "Zog-Zog" beschlossen die Wevelinghovener Brauchtumsfreunde, dass vom 19. bis 22. August wieder das Schützenfest gefeiert wird. Es liegen bereits neun Meldungen der Züge vor, die in den kommenden Monaten eine Großfackel bauen wollen, um sie beim traditionellen Fackelzug zum Festauftakt zu präsentieren. Ein musikalisches Highlight wird es am Schützenfest-Samstag geben: Die bekannte Coverband "Just is" wird Rock-, Pop- und Soul-Klassiker sowie Hits aus den aktuellen Charts spielen. Einen runden Geburtstag begehen in diesem Jahr sowohl das Tambourkorps "Frisch Voran" Wevelinghoven sowie die Sappeure, die auf eine 90-jährige Geschichte zurückblicken können. Die Spielleute haben das bereits bei einem Festkommers am 30. April gebührend gefeiert.

Der alte, in die Jahre gekommene Schießstand an der Gaststätte "Erftruhe" musste in diesem Jahr beseitigt werden. Fortan wird der Bürgerschützenverein das Regimentsschießen sowie den Königsvogelschuss auf einem mobilen Schießstand durchführen. "Alle Genehmigungen der Sachverständigen sowie der Polizei liegen vor", teilte Piel mit. Am 8. Juli ist es soweit, dann ermitteln die Schützen ihren neuen Regenten beim Königsvogelschuss. Dem Vorstand liegen bereits Meldungen vor.

Dauert es bis zum Schützenfest nicht mehr ganz vier Monate, wird es auch während dieser Zeit keine Langeweile für den BSV geben. Denn am 24. Juni laden die Schützen bereits zum Feiern ein. Dann werden sie die Wevelinghovener Stadtparkinsel illuminieren und wieder zum Stadtparkfest bitten. Eine besondere Aktivität wird bereits nachmittags ab 15 Uhr geboten: ein Canadierrennen auf der Erft. Anmeldungen nimmt Vizepräsident Marcus Odenthal entgegen. Benötigt werden sechs "Paddler", der Steuermann wird vom Bürgerschützenverein gestellt.

Quelle: Neuß-Grevenbroicher-Zeitung (ngz) vom 03.05.2017 I Foto: Ati

16.04.2017 I GV Magazin I Bosse im Interview: Günter Piel zu Tradition und Zukunft

In jedem Stadtteil gibt es Menschen, die ihre Freizeit und ihre Fantasie dafür einsetzen, dass Gemeinschaft und Zusammenleben funktionieren. Diese "Ehrenamtler" kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen, leisten höchst verschiedene Beiträge zum "sozialen Netzwerk". Einige von ihnen haben Ämter und Funktionen, die sie besonders in den Blickpunkt rücken. Das "Grevenbroich Magazin" will mit diesen "Bossen" gerade auch über heikle Themen sprechen. Erster Gesprächspartner war Günter Piel, seines Zeichens Präsident der Schützen aus der Gartenstadt Wevelinghoven.

Das Wevelinghovener Regiment ist als ein junges bekannt, das auch besonders viele junge Männer bei den Umzügen auf die Straße bringt. Wie gelingt es Ihnen, Ihren BSV bewusst jung zu halten? 
Der Bürger-Schützen-Verein pflegt unter anderem auch den Kontakt zum BV Wevelinghoven.
Insgesamt gründeten sich in den vergangenen Jahrzehnten fast 20 Schützenzüge, die ihren Ursprung im Fußball haben. Ehrenamtler, die für beide Vereine tätig sind, sind Vorbilder für junge Fußballer, auch in der Freizeit ihre Gesellschaft zusammen im BSV zu verbringen. Die Einbindung
der jungen Schützen in Entscheidungen und der ständige Dialog miteinander ergeben auch für diese jungen Schützen  attraktive Veranstaltungen im Schützenjahr.

Worin unterscheidet sich der Blick aufs Schützenfest und die Traditionen zwischen den altgedienten Jubilaren und den jungen Schützen?
Die älteren Schützen möchten gerne alte Traditionen erhalten. Die jüngeren Schützen möchten gerne alte Zöpfe abschneiden. Den Montagsumzug abzuschaffen, diskutieren die Schützen immer wieder. Interessant ist hierbei, dass das "Für und Wider" keiner Gruppierung eindeutig zuzuordnen
ist. Entscheidend zum Beispiel hierfür dürfte sein, dass ein Umzug spätestens dann keinen Sinn mehr macht, wenn Gäste und Zuschauer am Straßenrand weg bleiben.

Was von den Schützentraditionen sollte auf jeden Fall – sagen wir mal – in die Mitte dieses Jahrhunderts gerettet werden? Was sind "alte Zöpfe", auf die man mal verzichten könnte?
Der Fackelzug als Start und großer Auftakt sollte uns erhalten bleiben. Sicherlich wird es immer schwieriger, die Voraussetzungen des hierzu erforderlichen Fackelbaus möglich zu machen. Im traditionellen Ablauf sind der Sonntagsumzug und vor allen Dingen die Krönung sehr bedeutend.
Entscheidend für eine erfolgreiche Fortführung auch in den nächsten Jahren dürfte sein, den zentralen Punkt unseres Schützenfestes, den Kirmesplatz, in der Mitte des Ortes zu belassen und diesen nicht in die Peripherie zu verlegen.

Apropos Blick in die Zukunft: Viele Gesang-Vereine geben auf. Aber auch andere Vereine kämpfen ums Überleben (Briefmarkensammler als Beispiel). Und auch kleinere Sportvereine haben "Personal-Probleme". Werden alle Schützenvereine der Stadt das Jahr 2050 erleben?
Das ist schwer zu sagen. Die Möglichkeiten, die Freizeit zu gestalten, haben sich im Laufe der Jahrzehnte gewandelt. Den Schützen-, Heimat- oder Brauchtumsverein zu erhalten, wird sicherlich auch davon abhängen, ob wir die Attraktivität für Mitglieder und auch für Besucher erhalten können. Es gilt hier Traditionen zu bewahren, aber sich dem Neuen nicht zu verschließen.

Stichwort Sicherheit: Wie bewältigen Sie im BSV der Gartenstadt den sicherheitsrelevanten sicherheitsrelevanten Aufwand? Und wie fühlt sich diese zusätzliche Last auf den Vorstandsschultern an? Immerhin musste keiner Ihrer Vorgänger darüber nachdenken, wie man einen Festzug vor "Lkw-Terroristen" schützen kann!
In dieser Frage stehen wir in jedem Jahr im Dialog mit dem Ordnungsamt und der Polizei. Sicherlich wird dieses Thema in diesem Jahr einen anderen Stellenwert erhalten. Fest steht jedoch, dass wir nicht auf alle Möglichkeiten der Störung des Schützenfestes im Vorfeld
durch geeignete Maßnahmen vorbereitet sein können. Wir werden jedoch alle Anstrengungen unternehmen, um die Sicherheit der Schützen und vor allen Dingen auch der Gäste zu gewährleisten. Sicherheitskräfte, Ordnungsamt und auch die Polizei werden mit uns in gemeinsamer Absprache versuchen das Bestmögliche zu erreichen. Die Belastung und natürlich die Verantwortung der Mitglieder des Vorstandes werden hierbei erheblich zunehmen.

Ein beliebter Zankapfel: Frauen und Schützenfest. Was ist Ihre Meinung?
Frauen sind ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Schützenfestes. Unser unvergessener
Präsident Hilmar Krüll bezeichnete die Frauen schmunzelnd immer als schmückendes Beiwerk. Aber seien wir doch mal ehrlich. Was wären wir Schützen ohne unsere Frauen, die sich schon weit vor dem Schützenfest um alles kümmern, was den Schützen so attraktiv in den Umzügen auf der Straße oder im Zelt auftreten lässt. Ludger Baten deutete es einmal so: Das Schützenfest ist  
das große Spiel der Frauen und der Männer. Wenn Frauen von "ihrem" Zug reden oder von
dem neugeborenen "Zugkind", sagt dies doch schon einiges aus. Es ist eine gesellschaftliche
Inszenierung, wobei die Männer die Schützen darstellen und die Frauen die feierwilligen
Zuschauer spielen. Das lass ich hier so stehen.

Noch so ein Thema: Schützen und Alkohol. Sind die Wevelinghovener Schützen auch in dieser Beziehung vorbildlich in der Stadt?
Wo Schützenfest gefeiert wird, ist sicher auch Alkohol dabei. Wir versuchen jedoch mit jährlichen
Hinweisen die Schützen zu ermahnen, Alkohol während der Umzüge möglichst zu vermeiden. Im
Zelt bei den Veranstaltungen ist genug Gelegenheit, mit den Kameraden, Freunden und
natürlich Gästen anzustoßen. Ich bin der Meinung, dass wir in Wevelinghoven jährlich
vorbildliche Umzüge sehen. Natürlich können wir einzelne Fälle des überzogenen Alkoholgenusses nicht immer verhindern. Wir bemühen uns jedoch, Ausfallerscheinungen zu vermeiden.

Wenn, sagen wir mal, Günther Jauch nach Wevelinghoven ziehen würde, wie würden Sie
ihn davon überzeugen, Ihrem BSV beizutreten?

Als Neubürger würden wir versuchen ihn mit den traditionellen Bräuchen unserer Heimatstadt in seiner neuen Heimat vertraut zu machen. Als Schütze ist er Mitglied einer großen Gemeinschaft, die fast 100 Jahre besteht und traditionell Anerkennung auch im weiten Kreis unserer Heimat genießt. Natürlich ist im ersten Jahr als Gast die Kutschfahrt im Sonntagsumzug gebucht, damit er die feierliche und ausgelassene Stimmung während des Umzuges hautnah erleben kann.


Quelle: Grevenbroich-Magazin (Kurier-Verlag) April 2017 I Foto: BSV

09.04.2017 I Erft-Kurier I Die Wevelinghovener Spielleute werden „obdachlos“

Trotzdem soll 90-Jahre-Jubiläum mit großem Festkommers gefeiert werden.

Eigentlich hätte es für das Tambour-Corps der Gartenstadt Wevelinghoven ein tolles Jahr werden sollen. Mit einem schönen Fest am 30. April. Doch über den Feierlichkeiten zum 90-jährigen Bestehen schwebt ein Damokles-Schwert: Bis Ende Juni müssen die Spielleute ihr Vereinsheim geräumt haben. Das wird dann nämlich abgerissen. Doch wo einen neuen Proberaum finden?

Das Vereinsheim direkt an der Erft ist ein Bau mit Tradition. „Das steht seit mindesten 1900“, weiß Walter Danke, seines Zeichens die amtierende „Majestät“ des örtlichen Bürger-Schützen-Vereins. Anfangs wohnt dort der Vikar, dann war es kirchliches Jugendheim. Später war die örtliche Pfarrbücherei untergebracht. Seit Oktober 1983 war dort schließlich das Tambour-Corps „Frisch voran“ Wevelinghoven zuhause.

Die Kirche als Eigentümerin will es nun genauso abreißen lassen wie den Nebenbau. In dem Bereich sind eine Erweiterung des Seniorenwohnheimes, ein Pfarrzentrum und eine Tiefgarage geplant. BSV-Chef Günter Piel: „Ich habe die Pläne gesehen; das sieht alles sehr schön aus.“

Eben nur nicht für die Spielmänner, die nun nach vielen Jahrzehnten, in denen sie das Haus erweitert und immer wieder saniert haben, ihr Domizil verlassen müssen. Mit noch nicht absehbaren Folgen für das Corps.

Zum einen geht es um die Proberäume. „Wenn wir gute Musik auf die Straße bringen wollen, müssen wir proben“, bringt es Vorsitzender Rainer Effertz auf den Punkt. Im Vereinshaus gab es hierfür eine großen Saal, aber auch kleinere Nebenräume, so dass man sich aufteilen konnte: „Die Flötisten konnten in der ersten Etage üben, die Lyras im Vorraum und die Trommler im Saal“, erläutert Effertz. Und auch der Nachwuchs konnte geschult werden. „Sonst müssten die Jungs zuhause üben.“

Zum anderen fanden natürlich Vereins-Termine des TC – von den Versammlungen bis zur Krönung des Zugkönigs – dort statt. Aber auch Kommunion-, Geburtstags- und andere Feiern, sogar der Beerdigungskaffee konnten dort von den Mitgliedern auch abgehalten werden.

Schließlich mahnt Vize-Vorsitzender Christoph Mattheisen: „Die Jugendarbeit ist in Gefahr.“ Denn auch für den Nachwuchs war das weiße Haus an der Erft bei allen Veranstaltungen Anlaufpunkt.

„Seit einem Jahr sind wir nun schon auf der Suche nach einem Ersatzquartier“, so Effertz. Ohne Erfolg. Und Mattheisen ergänzt: „Wir haben sämtliche lokale Stellen angesprochen, mit benachbarten Vereinen Kontakt aufgenommen, bei Kneipen nachgefragt.“ Aber: „Für die meisten sind unsere Märsche an Schützenfest schöne Musik, den Rest des Jahres aber Lärm.“

Übrigens: Die Nachbarn des derzeitigen Vereinsheimes haben – so die Spielleute – auch die Probenabende genossen. „Die haben zum Teil extra die Fenster aufgemacht“, so der Vize-Vorsitzende.

Jetzt hoffen die Spielleute auf mehr Resonanz durch einen Aufruf im Erft-Kurier: Gesucht werden rund 100 Quadratmeter (gerne auch auf mehrere Räume aufgeteilt) zu bezahlbaren Kosten. Wer was anzubieten oder Ideen hat, kann sich gerne an den Erft-Kurier ( (redaktion@erft-kurier.de) wenden.

Am 30. April soll aber auf jeden Fall gefeiert werden. Im Festzelt auf dem Wevelinghovener Marktplatz soll um 15 Uhr ein Festkommers beginnen, zu dem neun Tambour-Corps, die Kapellener „Fanfaren“ und die Bundes-Musik-Kapelle aus Mönchengladbach sowie Abordnungen der Vereine erwartet werden, bei denen die Gartenstädter aufspielen.

Der Eintritt ist frei. Und bis 18 Uhr kann gefeiert werden. Dann schließt sich der „Tanz in den Mai“ an, der vom örtlichen Jäger-Corps ausgerichtet werden wird. Schirmherrin ist übrigens Schützenkönigin Britta Müller-Bludau. Als Ehrengast wird Vize-Bürgermeister Edmund Feuster aus Kapellen erwartet.

Quelle: Erft-Kurier (Gerhard Müller) vom 09.04.2017

17.03.2017 I ngz I Straße in Wevelinghoven wird Hilmar Krüll gewidmet

Er war der letzte Bürgermeister von Wevelinghoven.

Die neue Straße im Baugebiet "An Mevissen" in Wevelinghoven soll nach Hilmar Krüll benannt werden. Dafür hat sich die Mehrheit der Mitglieder des Planungsausschusses in seiner jüngsten Sitzung ausgesprochen.

 

Die Verwaltung hatte mehrere Vorschläge für die Benennung gemacht, zur Sitzung hatte die CDU-Fraktion dann die Idee "Hilmar-Krüll-Straße" eingebracht. Als Begründung führten die Christdemokraten an, dass Krüll der letzte Bürgermeister der Stadt Wevelinghoven war und gleichzeitig "einer der Architekten der neuen Stadt Grevenbroich" gewesen sei. Beruflich war der CDU-Politiker Geschäftsführer der Rhenania Wevelinghoven. In seiner Freizeit widmete er sich mit viel Einsatz dem Brauchtum und war viele Jahre Präsident des Bürgerschützenvereins. Auch die Geschicke des Turnvereins Germania leitete Krüll lange. 2007 ist er im Alter von 79 Jahren gestorben.

Norbert Gand erläuterte für die CDU den Vorschlag einer Benennung nach Hilmar Krüll und betonte: "Es ist angemessen, seiner in einem neuen Wohnviertel in Wevelinghoven zu gedenken." Das sah Peter Cremerius (FDP) genauso: "Der Vorschlag findet unsere vollste Unterstützung." Einziges Ärgernis war aus Cremerius' Sicht, dass auch die Freidemokraten diesen Vorschlag gerne gemacht hätten, die CDU aber schneller war.

Auch Carl Windler (UWG) hatte Verständnis für den CDU-Antrag, wollte ihm aber nicht nachkommen, weil die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis die Bitte geäußert hatten, mehr Straßen nach Frauen zu benennen. "Diesem Wunsch wollen wir nachkommen", sagte Windler, der sich für den Namen "Theodorastraße" aussprach. Am Ende entschieden die Politiker aber mehrheitlich für die "Hilmar-Krüll-Straße". Am Donnerstag, 30. März, ist die Benennung Thema im Rat.

Quelle: Neuß-Grevenbroicher-Zeitung (arr) vom 17.03.2018

Presseberichte 2016

25.08.2016 I ngz I Walter Danke regiert jetzt die Wevelinghovener Schützen

So richtig ins Herz geschlossen hatten die Wevelinghovener Bürgerschützen ihr Königspaar Georg und Petra Staniek. Das nahm bei der Krönung am Dienstagabend gerührt Abschied von seiner Regierungszeit. Genauso herzlich begrüßten die Gäste im Zelt anschließend Walter Danke vom Tambourkorps "Frisch voran Wevelinghoven", der mit seiner Nichte Britta Müller-Bludau die Königskette und das Diadem entgegennahm. Petra Staniek war in einem bodenlangen dunkelblauen Kleid an der Seite ihres Mannes Georg auf die Bühne gezogen. Applaus erhielten sie von allen Gästen, besonders jedoch von den Frauen und Männern ihres Zuges "Mer mache möt", die das tolle Fest ganz sicherlich nicht vergessen werden.

Mit dem Festablauf sind die Schützen zufrieden: "Sonntag waren 1428 Aktive auf der Straße; darunter Musikzüge und ein Gastzug des Königs", sagt BSV-Sprecher Nikolai Dohlen. Ganz genau wusste es Präsident Günter Piel, der feststellte, dass der BSV "aktuell 915 Mitglieder zählt". Ein Ständchen spielten das Tambourkorps "Frisch Auf Kapellen" und der "Musikzug Mönchengladbach". Vizepräsident Marcus Odenthal dankte den Schützen für das gelungene Fest. Voll des Lobes war auch Präsident Günter Piel: "Bei Georg Staniek und seiner Petra wurde die positive Anspannung zur puren Freude. Das konnte ich bei den Fahrten mit der Kutsche verfolgen". Nach der Vorstellung des neuen Königs galt ein letzter tosender Applaus dem scheidenden Paar. Georg Staniek legte die Kette in die Hände des Schatzmeisters Sascha Faßbender und trat in die zweite Reihe. Oberst Peter Schrörs schlug Walter Danke (55) zum Ritter, bevor Faßbender ihm die schwere Königskette umlegte. Die Königin im eleganten lilafarbenen Kleid wurde mit einem Diadem ausgestattet.

Mit Zepter in der Hand trank der König, der wie sein Vorgänger bei Inter-snack arbeitet, auf die Königin, auf Wevelinghoven und den BSV. Seine Nichte Britta (46), eine gebürtige Wevelinghovenerin, die mit ihrem Mann und zwei Kindern in Düsseldorf lebt, zog nach und prostete dem König, der Gartenstadt und dem Bürgerschützenverein zu.

Quelle: Neuß-Grevenbroicher-Zeitung (uwr) vom 25.08.2016 / Foto: BSV

22.08.2016 I ngz I US-Hardrocker fliegt zum Schützenfest ein

Die Wevelinghovener ließen sich vom Wetter ihr Schützenfest nicht verderben. Das Königspaar schwebte ohnehin auf einer Wolke.

Seinen ersten Kultur-Schock in Sachen heimischer Schützenfeste hat der heute 25-jährige Amerikaner Keegan Chapman schon vor sechs Jahren bei seinem ersten Besuch in Grevenbroich erlebt und gut verkraftet. Sonst wäre der junge Mann aus Seattle jetzt nicht eigens zum großen Schützenfest nach Wevelinghoven gekommen, wo er nicht nur an allen Tagen mitfeiert, sondern auch mit 1400 Schützen und Musikern keine Parade auslässt.

Eigentlich ist Keegan Chapman eher ein Hardrocker. Er spielt Gitarre und Saxophon, hat daheim ein eigenes Tonstudio, wo er vorwiegend Rockmusik aufnimmt. Doch die Marschmusik in Wevelinghoven findet er auch "ganz okay". Vor sieben Jahren war einer aus den aktiven Nachwuchsreihen des Bürgerschützenvereins Wevelinghoven im Rahmen einer Schulpartnerschaft bei den Chapmans in Seattle zu Gast. Zum Gegenbesuch kam es zunächst zwar nicht. Dafür entstand eine Art von Schützen-Austausch. So wird Keegan Chapman jetzt von Wevelinghovener Schützenkamerden beherbergt. Deutsches Bier - "Altbier aber nicht so gerne" - mag der junge Amerikaner, der übrigens nicht nur englische, schottische und finnische Vorfahren, sondern wohl auch deutsche gehabt hat. Erst kürzlich habe ein Vetter seiner Mutter herausgefunden, dass vor drei Generationen auch deutsche Vorfahren mütterlicherseits ausgewandert seien. "Das merkt man auch an Keegans Schützen-Gen", sagt BSV-Sprecher Nikolai Dohlen lächelnd. Übrigens haben die Schützenkameraden in Wevelinghoven für ihren amerikanischen Gast auch an kleinste Details gedacht: Damit er nicht in einer neuen Uniform mitlaufen muss, deren grüne Farbe von den Uniformen seines Gastgeber-Schützenzuges notgedrungen abstechen würde, musste Amtshilfe aus Grevenbroich her. Dort wurde eine getragene Uniform ausgeliehen, die farblich passt.

Trotz des eher herbstlichen Wetters schwebte gestern das Wevelinghovener Schützenkönigspaar "wie auf einer Wolke": So beschrieb es Georg Staniek, der sich gemeinsam mit seiner Ehefrau Petra jetzt einen langgehegten Traum erfüllt. "Es ist ein unfassbares Gefühl. Wir fühlen uns wie auf Händen getragen", schwärmt der Schützenkönig über die Gemeinschaft in Wevelinghoven.

Königin Petra hatte sich für die Nachmittagsparade ein besonderes Überraschungskleid von ihren insgesamt sechs eigens für das Fest angeschafften Roben zurückbehalten. Nicht mal "ihr" König durfte das Kleid vorher zu Gesicht bekommen. Doch König Georg I. verriet: "Eines der Kleider habe ich selbst ausgesucht für meine Frau. Es ist in Rot, obwohl meine Farbe als Borussen-Fan ja eigentlich Grün ist."

Über seinen Schatten sprang König Georg I. aber auch zu Ehren des Edelknaben Lucas Klerx. Für die Krönung des Neunjährigen hatte Georg Staniek eigens in einem für ihn "feindlichen" Fan-Shop, ausgerechnet beim 1. FC Köln, einen roten Schal besorgt. Der Edelknabe freute sich, und König Georg hatte ein gutes Werk getan. Seiner Borussia will Staniek aber ebenso treu bleiben, wie dem BSV Wevelinghoven.

Quelle: Neuß-Grevenbroicher-Zeitung (Gundhild Tillmanns) vom 22.08.2016 / Foto: Lber

22.08.2016 I ngz I Pokémons beim Fackelzug der Wevelinghovener Schützen

Es ist immer schwierig, Schützen für den zeitaufwendigen Fackelbau zu begeistern. Umso glücklicher zeigte sich der Vorstand des Bürger-Schützen-Vereins (BSV) Wevelinghoven, als am Samstagabend zum Start des Festes gleich elf Großfackeln von den Schützen durch die Gartenstadt geschoben wurden. Die Wevelinghovener zeigten sich wieder kreativ – und behandelten mit den beleuchteten Mottowagen aktuelle Themen wie das beliebte Smartphone-Spiel "Pokémon Go" oder das 90-jährige Bestehen der Hubertus-Schützen im Ort.

Viele Hundert Anwohner verfolgten das abendliche Spektakel bei trockenem Wetter und applaudierten insbesondere für die Fackeln, in die die Schützen in den vergangenen Monaten besonders viel Arbeit investiert haben. "Manche Züge fangen bereits im Frühjahr an, ihre Fackeln zu bauen", erzählt BSV-Sprecher Nikolai Dohlen. \n\n Mit dem Fackelzug, an dem sich fast das ganze Regiment – das sind 900 Schützen – plus Familienmitglieder und die Spielleute für acht Musikblocks beteiligten, starteten die Wevelinghovener Schützen am Samstag offiziell in ihr Fest. Hervorgestochen ist bei dem eineinhalbstündigen Umzug vor allem die mit viel Liebe zum Detail gebaute Fackel der St.-Hubertus-Schützen, die 2016 ihr 90-Jähriges feiern. Sie schoben ein Mini-Festzelt durch den Ort, in dem gefeiert wird – mit DJ, Nebelmaschine, bunter Beleuchtung und vielen Gästen auf Miniatur-Sitzbänken.

Zwei Fackeln widmeten die Schützen mit XXL-Figuren dem "Pokémon"-Hype; auf einer anderen ging Schützen-Oberst Peter Schrörs "ab wie eine Rakete". "Der Fackelzug ist deshalb ein besonderer Umzug, weil wir praktisch in die Nacht hineinziehen", erklärt Nikolai Dohlen. Er weiß, dass es immer schwieriger wird, Schützen für den Fackelbau zu begeistern. Der Verein unterstütze diejenigen, die sich ans Basteln begeben wollen, deshalb vor allem mit Materialien wie Papier und Drähten, mit denen die Fackeln geformt werden. Außerdem werden die Fackeln von den Fackelbaumeistern befreundeter Vereine bewertet und prämiert – mit Geld vom BSV und den einzelnen Korps.

Quelle: Neuß Grevenbroicher Zeitung (cka) vom 22.08.2016 / Foto Georg Salzburg

20.08.2016 I ngz I Wevelinghovener Kirmes bietet 27 Attraktionen

Der Platz wird heute um 14 Uhr offiziell eröffnet. Das rasanteste Fahrgeschäft ist diesmal der "Hexentanz".

Der Bürgerschützeverein Wevelinghoven (BSV) bittet zum "Hexentanz". So heißt die größte Attraktion auf der Kirmes in diesem Jahr. "Die Fahrt ist sanft, aber rasant", kündigt Vanessa Markmann vom Schausteller-Unternehmen "Markmann & Söhne" aus Bonn an und nimmt das auf 25 mal 23 Meter Fläche aufgebaute, mit vielen Lämpchen dekorierte Gerät probeweise in Betrieb.

Das Karussell beginnt sich zu drehen, zwölf gewaltige Arme fahren in die Höhe, an den Enden rotieren jeweils zwei Gondeln wie bei einer Fahrrad-Pedale umeinander. Nervenkitzel und Fahrspaß verspricht der "Hexentanz" ab heute, wenn die Kirmes auf dem Marktplatz offiziell eröffnet wird.

Schützenpräsident Günter Piel freut sich über die Besonderheit bei der Wevelinghovener Kirmes. Das Familienunternehmen Markmann - mittlerweile ist bereits die sechste Generation im Betrieb aktiv - war schon mehrere Male mit Attraktionen in die Gartenstadt gekommen. "Die Menschen sind freundlich und auf dem Kirmesplatz ist es sehr sauber. Wir kommen gern hierhin. Es lohnt sich, persönlich wie auch wirtschaftlich", lobt Vanessa Markmann.

Der "Hexentanz" ist aber nur eines von mehreren Fahrgeschäften, die jetzt auf dem Marktplatz aufgebaut wurden. Für die Bestückung sorgt die Stadt. Alexander Klömpges begleitet den Aufbau für den Bürgerschützenverein. "Insgesamt sind in diesem Jahr 27 Fahrgeschäfte und Stände dabei, es gab mehr Interessenten, als Platz vorhanden ist", weiß Klömpges.

Ein Hauch von Nostalgie kommt beim "Musik-Express" - einer Art Raupe - auf. Auch ein anderer Klassiker, ein Autoscooter, fehlt bei der Kirmes nicht. Präzision nicht am Lenkrad, sondern mit Kimme und Korn sind an der großen Schießbude etwas weiter gefragt, und natürlich haben auch Hunger und Durst auf der Kirmes keine Chance. Etliches wird auch für junge Besucher geboten, auch wenn es natürlich bei weitem nicht so rasant zugehen wird wie beim "Hexentanz". Die Kinder können sich unter anderem auf einen Mini-Scooter, "Mini-Jets", ein Kinderkarussell und auf "Zauber der Fantasy" freuen, bei dem die Kleinen in Fahrzeugen auf zwei Etagen kurven.

Gestern wurde noch letzte Hand an die Fahrgeschäfte angesetzt, damit der Kirmestrubel heute rechtzeitig beginnen kann. Pünktlich um 12 Uhr wird das Schützenfest traditionell von der Artillerie an der Gebrüder-Grimm-Grundschule eingeböllert. Um 14 Uhr wird dann die Kirmes offiziell eröffnet, bevor die Edelknaben - die Jüngsten im BSV-Regiment - eine Stunde später die Fahrgeschäfte testen werden. Für Anfang der Woche hat der Bürgerschützenverein darüber hinaus wieder die Bewohner des Lebenshilfe-Wohnhauses "Burg" auf den Kirmesplatz eingeladen.

Quelle: Neuß Grevenbroicher Zeitung (Carsten Sommerfeld) vom 20.08.2016 / Foto L.Berns

19.08.2016 I ngz I Gartenstadt-Schützen feiern mit Georg und Petra Staniek

Erster Höhepunkt ist der Fackelzug am Samstagabend.

Seit mehr als 50 Jahren ist er Mitglied des Regiments, er war acht Mal Zugkönig - und jetzt steht er im Mittelpunkt des Schützenfestes: Georg Staniek und seine Frau Petra regieren als Königspaar in Wevelinghoven - für beide geht damit ein Traum in Erfüllung. 2015 brauchte Staniek gerade mal sechs Schuss, um den Vogel von der Stange zu holen. Für ihn ist das Königsspiel die Krönung seines Schützenlebens.

Seine Laufbahn begann der Regent beim Bürgerschützenverein Allrath. Durch den Fußball bestanden Kontakte nach Wevelinghoven, wo Georg Staniek dem Jägerzug "Mer mache möt" beitrat und dem er bis heute treu geblieben ist. Das Königspaar lernte sich beim gemeinsamen Arbeitgeber Intersnack kennen, geheiratet wurde 1984. Der gelernte Starkstromelektriker arbeitet als Betriebsratsvorsitzender, die Königin ist als Personalsachbearbeiterin tätig. Beide teilen nicht nur die Leidenschaft für das Schützenwesen, sondern auch die für die Borussia Mönchengladbach. Bei jedem Heimspiel drücken die Stanieks in der Nordkurve der Fohlen-Elf die Daumen.

Komplettiert werden die "Royals" in diesem Jahr von Kevin Raudies (23) vom Scheibenschützenzug "Schärpe Boschte", der König der jungen Schützen ist. Bei den Edelknaben regiert der neun Jahre alte Lucas Klerx.

Erster Höhepunkt des Festes ist der Fackelzug am Samstagabend, zu dem das Regiment um 20.15 Uhr antritt. Elf Großfackeln werden diesmal durch die Gartenstadt gezogen. Der große Umzug mit Königsparade beginnt am Sonntag um 14.30 Uhr vor dem ehemaligen Rathaus an der Poststraße. Am Montag laden die Schützen dann ab 11.30 Uhr zu ihrem Frühschoppen ein. Zum Abschluss des Festes wird am Dienstag, 20 Uhr, das neue Königspaar Walter Danke und Britta Müller-Bludau gekrönt.

Quelle: Neuß Grevenbroicher Zeitung (ngz) vom 19.08.2016 / Foto S. Fassbender

09.08.2016 I ngz I Borussen-Hausband spielt bei Wevelinghovener Schützen

Die Wevelinghovener Schützen haben die Vorbereitungen für ihr 92. Heimatfest abgeschlossen. "Das Programm wird zahlreiche Höhepunkte bieten", verspricht Präsident Günther Piel. Ein musikalisches Highlight wird am Samstag nach dem Fackelzug geboten. Mit der der Verpflichtung der Coverband "just:is" haben sich die Schützen aus der Gartenstadt eine der besten Gruppen in NRW an Land gezogen.\n\n "just:is" ist nicht nur die Haus- und Hofband von Borussia Mönchengladbach und zieht dort jedes Jahr bei der Saisoneröffnung mehr als 50.000 Menschen in ihren Bann.

Die Coverband um das stimmgewaltige Front-Duo Sandra Kozlik und Reiner Jennißen ist auch ein Garant für Partystimmung bei großen Festen und Veranstaltungen in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus. "Wir sind froh, diese bekannte Band präsentieren zu können", sagt Nikolai Dohlen, Sprecher des Bürgerschützenvereins: "Den Termin sollten sich Musikfans schon einmal notieren."

Die Wevelinghovener feiern ihr Schützenfest vom 20. bis 23. August. Der inoffizielle Aufakt des Festreigens erfolgt bereits am kommenden Samstag, 13. August, mit dem Ehrenabend für das Königspaar Georg und Petra Staniek sowie den Regimentsoberst Peter Schrörs. Die Veranstaltung beginnt um 16.30 Uhr mit einem Platzkonzert vor dem Seniorenstift St. Martinus am Klosterweg. Ab 17.15 Uhr marschiert das Regiment zum Festzelt auf dem Marktplatz. Nach der Jubilar-, Königs- und Oberstehrung sowie der alljährlichen Ordensverleihung wird zur Musik der Band "Klangstadt" gefeiert. Interessierte sind willkommen. Der Eintritt ins Festzelt ist frei.

Quelle: Neuß Grevenbroicher Zeitung (ngz) vom 09.08.2016 / Foto (http://www.just-is.de)

27.06.2016 I ngz I Walter Danke wird neuer König in Wevelinghoven

Die Entscheidung fiel kurz vor dem EM-Spiel. Der neue Kronprinz des Bürger-Schützen-Vereins Wevelinghoven heißt Walter Danke. Der 55-Jährige wird mit Britta Müller-Bludau künftig die Schützen in der Gartenstadt als Königspaar repräsentieren. Am Schützenfestdienstag, 23. August, werden die beiden ihre königlichen Ämter übernehmen und damit die Nachfolge von Georg und Petra Staniek antreten.

Kurz vor dem Anpfiff des EM-Spiels Deutschland-Slowakei machte Walter Danke mit dem 31. Schuss beim Königsvogelschuss am Schießstand an der Gaststätte "Erftruhe" alles klar. Er setzte sich damit gegen seinen Mitbewerber Thomas Ritterbach (50) vom Jägerzug "Waldeslust" durch.

Der Kronprinz, der bei Intersnack arbeitet, ist ein Schützen-Urgestein. Er gehört seit 46 Jahren dem Bürger-Schützen-Verein und dem Tambourkorps "Frisch voran Wevelinghoven" an, dort ist er Kassierer. Das Tambourkorps stellt beim Schützenfest 2017 nicht nur den König, sondern kann auch 90-jähriges Bestehen feiern.

König der jungen Schützen wurde gestern mit dem 87. Schuss Kevin Raudies (23) vom Scheibenschützenzug "Schärpe Boschte".

Quelle: Neuß Grevenbroicher Zeitung (ngz) vom 27.06.2016 / Foto (G.Salzburg)

15.06.2016 I ngz I Königinnen liefern sich ein Boots-Rennen auf der Erft

Die Wevelinghovener Bürgerschützen sind zufrieden mit dem Ablauf ihres jüngsten Stadtparkfestes. Auf dem neu gestalteten Platz mit großem Holzboden feierten viele Gäste am Hemmerdener Weg.

"Die Vergrößerung des Holzdecks ist gut angekommen, wir werden so weitermachen", sagt Präsident Günter Piel (64). Das Stadtparkfest wurde wieder mit einem Canadier-Rennen auf der Erft eingeleitet: Dort trafen sich die Wassersportler in 16 Booten, um sich ein spannendes Rennen zu liefern. "Das war eine großartige Veranstaltung. Es kamen so viele Zuschauer, dass die Brücke am Hemmerdener Weg und das Ufer der Erft von zahlreichen Zuschauern gesäumt waren", sagt Vizepräsident Marcus Odenthal. Schnellster auf der etwa zwei Kilometer langen Strecke war der Jägerzug "Waldeslust".

Ein Blickfang bildete das Boot der "Erftqueens", das die Schützenköniginnen aus Wevelinghoven, Grevenbroich und Kapellen mit Freundinnen stellten. In der Dunkelheit rückten dann die Illuminationen in den Mittelpunkt. Scheinwerfer und Lichttonnen verwandelten den Park in einen Märchenwald.

Quelle: Neuß Grevenbroicher Zeitung (ngz) vom 15.06.2016 / Foto: BSV

01.06.2016 I ngz I Wevelinghovener Schützen planen ihr Stadtparkfest

Es müssen noch einige Vorbereitungen getroffen werden, um das Gelände für das nächste Stadtparkfest des Bürgerschützenvereins (BSV) Wevelinghoven vorzubereiten. Die Aktiven um Präsident Günter Piel werden einen großen Holzboden verlegen, auf dem Samstag, 11. Juni, gefeiert werden kann. Zudem sollen wieder farbenprächtige Illuminationen die Bäume an der Stadtparkinsel in buntes Licht tauchen und für Märchenwald-Atmosphäre sorgen.

Wie in den Vorjahren wird das Stadtparkfest auch diesmal wieder mit einem Canadier-Rennen eröffnet. Ab 15 Uhr werden sich die "Wassersportler" auf der Erft messen und ein spannendes Rennen austragen. Das schnellste Team - bestehend aus sechs Paddlern - gewinnt. Der Steuermann wird vom Verein gestellt. "Es muss eine festgelegte Strecke gepaddelt werden, zusätzlich gilt es, während des Wendemanövers eine Aufgabe zu bewältigen", schildert BSV-Sprecher Nikolai Dohlen. Zuschauer können das komplette Rennen an den Seitenwegen sowie auf der Erftbrücke am Hemmerdener Weg verfolgen. Noch können sich Teams bei Vizepräsident Marcus Odenthal (modenthal@bsv- wevelinghoven.info) anmelden.

Die Siegerehrung wird beim anschließenden Fest erfolgen. "Geboten wird extrem abwechslungsreiche Musik vom Skihallen-DJ Norbert", berichtet Marcus Odenthal, der selbst über Jahre ein aktiver Musiker war. Die Schützen erwarten am Abend zahlreiche Gäste, die es sich bei kühlen Getränken und Gegrilltem gut gehen lassen können. Eintrittskarten gibt es im Kiosk Burbach, bei Tank Schäfer und Haushaltswaren Bolz.

Quelle: Neuß Grevenbroicher Zeitung (ngz) vom 01.06.2016 / Foto: BSV

02.05.2016 I ngz I Der BSV Wevelinghoven ist für das Schützenfest gerüstet

Die wichtigste Frage ist geklärt: In Wevelinghoven wird auch in diesem Jahr wieder ein Schützenfest gefeiert.

Das bestätigten die Mitglieder des Bürger-Schützen-Vereins Wevelinghoven gestern mit einem schallenden "ZogZog" bei Ihrer Generalversammlung im Festzelt auf dem Marktplatz. Bei den turnusgemäßen Neuwahlen gestern wurde Marcus Odenthal erneut zum Vize-Präsidenten der mehr als 900 Schützen gewählt. Schatzmeister bleibt Sascha Faßbender, stellvertretender Schriftführer Alexander Klömpges.

Ein Thema war in der Generalversammlung das kommende Schützenfest: "Alle Vorbereitungen für den Veranstaltungsreigen vom 20. bis 23. August sind getroffen worden", erklärte Präsident Günter Piel. Bislang liegen acht Meldungen der Züge vor, die in den kommenden Monaten eine Großfackel bauen wollen, um sie beim traditionellen Fackelzug zum Festauftakt zu präsentieren. "Es ist durchaus noch mit weiteren Meldungen zu rechnen", sagte Oberst Peter Schrörs.

Für die Tanzmusik am Schützenfestsamstag wurde die bekannte Cover-Band "Just is" verpflichtet. Rock, Pop, Soul - Klassiker und Hits aus den aktuellen Charts - dies alles bestimmt das Programm der Band. Am 26. Juni werden die Schützen ihren neuen Regenten beim Königsvogelschuss auf dem Gelände der Gaststätte "Erftruhe" ermitteln. Doch für das kommende Schützenfest stehen erst einmal Georg und Petra Staniek als schmuckes Königspaar in den Startlöchern.

Für die Zeit bis zum Schützenfest hat sich der BSV noch anderes vorgenommen. Für Samstag, 11. Juni, laden die Bürgerschützen zum Stadtparkfest ein. Ab 15 Uhr wird ein Canadier-Rennen auf der Erft ausgetragen, im Anschluss wird im illuminierten Wevelinghovener Stadtpark mit Musik von DJ Norbert - bekannt aus der Neusser Skihalle - gefeiert. Wer am Rennen teilnehmen möchte, sollte sich im Vorfeld der Veranstaltung an den Vizepräsidenten Marcus Odenthal wenden. Es haben sich auch bereits Boote der befreundeten Nachbarvereine aus Kapellen, Langwaden und Grevenbroich angemeldet. Der Steuermann wird gestellt, ansonsten sind die Boote mit je sechs Ruderern auszustatten.

Quelle: Neuß Grevenbroicher Zeitung (ngz) vom 02.05.2016 / Foto: BSV

Presseberichte 2015

27.08.2015 I ngz I Georg und Petra Staniek regieren jetzt die Gartenstadt

Mehr als 500 Schützen jubelten neuem Königspaar zu.

Nur wenige Minuten waren die Wevelinghovener Schützen beim Krönungsball am Dienstagabend "königlos". BSV-Präsident Günter Piel machte es nach der würdevollen Verabschiedung des bisherigen Königspaares Dieter und Iris Schumacher kurz. Schnell hieß es dreimal hintereinander für das neue Königspaar Georg und Petra Staniek: "Sie leben hoch!" Mehr als 500 Schützen jubelten ihrem neuen Königspaar zu, für das jetzt ein Traum in Erfüllung gegangen ist. Mit dem sechsten Schuss hatte Georg Staniek beim Königsvogelschuss im Juni das Objekt der Begierde von der Stange geholt.

Der 59-Jährige war schon als kleiner Junge im Schützenwesen aktiv. Alles begann damals in Allrath, über Fußball-Kontakte kam er nach Wevelinghoven. Dort ist er bis heute Mitglied im Jägerzug "Mer mache möt" und mit viel Elan bei der Sache, wenn's ums Schützenwesen geht. Schon acht Mal war er zuvor Zugkönig gewesen. Seine Frau Petra (53) lernte Georg Staniek übrigens bei der Arbeit kennen - beide sind beim Wevelinghovener Unternehmen "Intersnack" beschäftigt. Er ist dort Betriebsratvorsitzender, sie arbeitet dort als Personalsachbearbeiterin. "Mit der Schützenkönigswürde erfüllen wir uns einen lang gelebten Traum", sagt Georg Staniek, der ganz traditionell vom neuen Oberst Peter Schrörs zum Ritter geschlagen wurde, ehe er das Königssilber in Empfang nahm.

Regimentsoberst Peter Schrörs hat seine Feuertaufe beim diesjährigen Bürger-Schützenfest in der Gartenstadt übrigens gut bestanden. Schützen-Präsident Günter Piel lobte seine Arbeit - und sprach beim Königsball von einem sehr vorbildlichen Regiment. "Überhaupt sind wir mit dem Schützenfest 2015 sehr zufrieden", betonte Piel, der insbesondere aber dem Königspaar Dieter und Iris Schumacher dankte. "Sie haben unser Wevelinghoven in den vergangenen Monaten und natürlich auch beim Schützenfest sehr gut repräsentiert", sagte Günter Piel, der von einer "wunderbaren Festtagsstimmung" berichtete.

Bei ihrer Verabschiedung winkten Dieter und Iris Schumacher gerührt in die Menge und ließen sich von den Wevelinghovener Schützen noch einmal gebührend feiern. Ganz nach Scooter-Sänger H.-P. Baxxter tönte bei den Standing-Ovations sogar ein mitreißendes "Always Iris" durchs Festzelt - natürlich neben dem letzten, dreifachen "Sie leben hoch!".

Quelle: Neuß-Grevenbroicher-Zeitung (cka) vom 27.08.2015 / Foto: BSV

24.08.2015 I ngz I Wevelinghoven feiert sein Königspaar

Dieter und Iris Schumacher genießen die Zeit als Schützenkönigspaar in Wevelinghoven. Höhepunkt ihrer Amtszeit war gestern die Parade mit mehr als 900 Schützen und über 400 Musikern auf den Straßen.

Als Dieter und Iris Schumacher gestern Nachmittag auf der Poststraße die Front bei der großen Parade abschreiten, ist dem Wevelinghovener Schützenkönigspaar die Freude anzusehen. "Das ist mein persönlicher Höhepunkt des Schützenfestes", sagt der Regent. Mehr als 900 Schützen und über 400 Musiker stehen für das Königspaar Spalier. Am Abend wurde mit allen Zugkönigen und befreundeten Königspaaren im Festzelt gefeiert.

Lange hält es Dieter Schumacher aber bei keiner Feier auf der großen Bühne im Zelt. "Ich feiere lieber mit den Schützen auf der Tanzfläche - da fühle ich mich richtig wohl", sagt der Wevelinghovener.

Nach der Party am Samstagabend ging es für die Schützen am Sonntagmorgen in die Kirche. Bei der Messe hatte sich der Jägerzug "Erftjäger" eine besondere Überraschung für den König ausgedacht. Eine Solistin sang während der Messe verschiedene Lieder. "Das war für mich und auch viele andere Schützen ein sehr bewegender Augenblick", sagt Schumacher.

Beim anschließenden Frühschoppen stand vor allem der Edelknabenkönig im Mittelpunkt. Konrad Schneider (8) wurde auf der Bühne feierlich gekrönt. Am Abend folgte dann die Krönung des Königs der jungen Schützen, Florian Braunegger (25).

Alle weiteren Ehrungen der Jubilare und der verdienten Schützen wurden bereits in der Woche zuvor beim "BSV-Ehrenabend" gemacht. "Neben dieser Änderung haben wir in diesem Jahr erstmals die Musikbühne gegenüber der großen Bühne aufgebaut. Das war ein voller Erfolg. Zudem bekam die Königsbühne eine eigene Theke", erklärt Nikolai Dohlen (36), Sprecher des Bürger-Schützen-Vereins (BSV) Wevelinghoven.

Für den Schützenkönig Dieter Schumacher geht das Fest in diesem Jahr viel zu schnell vorbei. "Das Königsspiel ist ein Traum. Die Zeit vergeht wie im Flug. Der Dienstagabend kommt viel zu schnell", sagt der Inhaber einer Versicherungsagentur.

Heute treffen sich die Schützen um 11.30 Uhr zum Regimentsfrühschoppen im Festzelt. Um 16.30 Uhr heißt es dann Antreten zum Fest-umzug, bevor die Schützen den Abend ab 20 Uhr bei der Zeltdisco ausklingen lassen. Morgen endet das Fest dann um 18.45 Uhr mit dem Abholen des Kronprinzenpaares am Rathaus, dem anschließenden großen Zapfenstreich und dem Krönungsball im Festzelt. Dort werden dann Georg und Petra Staniek vom Jägerzug "Mer mache möt" gekrönt.

Für Dieter und Iris Schumacher endet dann die Zeit als Königspaar. Doch der Wevelinghovener freut sich schon jetzt auf das nächste Schützenfest.

"Dann kann ich wieder die meiste Zeit mit den Schützen mitten im Festzelt verbringen. Dabei werde ich immer an dieses unvergessliche Erlebnis zurückdenken", sagt Dieter Schumacher.

Quelle: Neuß-Grevenbroicher-Zeitung (Sebastian Draxl) vom 22.08.2016 / Foto: lber

24.08.2015 I ngz I Fackelzug begeistert mit vielen kreativen Ideen

Als sich der Fackelzug am Samstagabend in Bewegung setzte, schien es, als sei ganz Wevelinghoven auf den Beinen. Zum ersten Mal startete der Zug auf der Zehntstraße, bevor sich die Fackeln auf der Langwadener Straße sammelten. Als sie wenig später durch die Poststraße zogen, war die Sonne bereits untergegangen und die vielen Beleuchtungs- und Bewegungseffekte kamen richtig gut zur Geltung.

Hans-Peter Bienefeld, der Fackelbeauftragte, ahnte zu dieser Zeit bereits, dass die Entscheidung der Jury nicht leicht fallen würde. Später im Zelt wurden die Gewinner bekanntgegeben: Auf Platz 1 kam die Fackel des Jägercorps-Vorstands, gefolgt von den Fackeln des Jägerzuges "Immerdurst" und der Scheibenschützen "Gartenstädter II".

Es dominierten eindeutig Schützenthemen, die Lokalpolitik und die Weltpolitik sollten Randerscheinungen bleiben. Der Jägercorps-Vorstand begeisterte mit einem riesigen blauen Elefanten im Stil von Benjamin Blümchen. Stefan Kurth und Hartmut Becker, die maßgeblich am Bau der Siegerfackel beteiligt waren, setzten damit dem neuen Oberst Peter Schrörs ein eindrucksvolles Denkmal - Schrörs sei nun mal ein Schwergewicht im konkreten sowie im übertragenen Sinne.

Der Jägerzug "Immerdurst" führte einen ebenso monumentalen wie schönen Hahn mit sich, dessen Flügel sich bewegten. Auf die Idee gekommen waren die Männer von "Immerdurst" durch das Hickhack um den Schießstand - das Hahnenköppen wäre aber keine echte Alternative gewesen. Der griechische Ex-Finanzminister Varoufakis zog jetzt ebenfalls durch Wevelinghoven. Er saß auf einer riesigen bunten Schiffsschaukel des Scheibenschützenzuges "Gartenstädter II". Das reichte für den dritten Platz.\n\n Aber auch die nicht prämierten Fackeln konnten sich sehen lassen. Das Grenadiercorps schickte den "Problem-Saurier" ins Rennen, der den Hype um das GV-Kennzeichen kritisierte, der Scheibenschützenzug "Erftjunker" machte auf die Sperrstunde im Zelt aufmerksam.

Quelle: Neuß Grevenbroicher Zeitung (garni) vom 24.08.2015 / Foto Georg Salzburg

21.08.2015 I ngz I Kirmes-Spaß lockt in die Gartenstadt

Ab morgen lockt die Kirmes mit ihren Attraktionen nach Wevelinghoven.

Die Zufriedenheit ist spürbar. Alexander Klömpges vom Bürger-Schützen-Verein (BSV) Wevelinghoven weiß, dass der Kirmesplatz in der Gartenstadt auch in diesem Jahr mit Attraktionen aufwartet. "Wir haben drei Groß-Fahrgeschäfte und drei Fahrgeschäfte für Kinder", sagt Klömpges. Unter den Groß-Fahrgeschäften gibt es auch ein Comeback: "Nessy", sozusagen die kirmeserprobte Schwester des Seeungeheuers von Loch Ness, lockt während des Schützenfestes mit spektakulären "Seefahrten". Im Unterschied zum sagenumwobenen schottischen Vorbild taucht diese "Nessy" jedoch nicht ab. Im Gegenteil: Die 22 mal neun Meter messende Schiffsschaukel führt hoch hinaus. "Sie war in der Vergangenheit bereits auf unserer Kirmes zu Gast und ist bei den Besuchern richtig gut angekommen", sagt Alexander Klömpges.

Ebenfalls eine Attraktion ist der "Rock Express". Die Raupe ist optisch ein echter Hingucker. Sie verbindet Kirmes-Nostalgie mit modernem Fahrspaß. Nicht fehlen darf natürlich auch ein großer Autoscooter, auf dem nach Herzenslust umhergekurvt werden kann. Auch für Nachwuchspiloten gibt's auf der Kirmes in Wevelinghoven eine ähnliche Attraktion. "Für sie bieten wir wieder einen Mini-Scooter an", sagt Alexander Klömpges. Ebenfalls beliebt bei den jüngeren Gästen dürften das Rundkarussell "Kindertraum" sowie die "Phantastische Reise" sein, bei dem Autos mit verschiedenen Figuren auf Schienen fahren. Zahlreiche Buden runden das Kirmes-Vergnügen in der Gartenstadt ab. "Die Eröffnung ist morgen um 14 Uhr", sagt Klömpges. "Danach geht es vier Tage lang - also bis Dienstag - richtig rund."

Aber nicht nur beim Kirmesrundgang gestern war Klömpges sowie seinen Mitstreitern vom BSV-Vorstand die Vorfreude auf das Schützenfest anzumerken. In den vergangenen Tagen wurde bereits eifrig der Wetterbericht studiert - mit gutem Ausgang. "Wir bekommen perfektes Kirmes-Wetter", betont Alexander Klömpges. Und damit gibt's wohl auch perfektes "Nessy-Wetter". Bei der Platzbegehung stimmten sich gestern neben Klömpges auch BSV-Präsident Günter Piel und BSV-Vize Marcus Odenthal auf die Kirmes in der Gartenstadt ein.

Quelle: Neuß-Grevenbroicher-Zeitung (Andreas Buchbauer) vom 21.08.2015 / Foto: (L. Berns)

20.08.2015 I ngz I Wevelinghoven feiert sein Schützenfest

Das Königspaar Dieter und Iris Schumacher steht nun im Mittelpunkt von vier ereignisreichen Tagen.

Dieter und Iris Schumacher bereiten sich auf den Höhepunkt ihrer Regierungszeit vor: Das Königspaar aus dem Jägerzug "Volltreffer" steht im Mittelpunkt des Wevelinghovener Schützenfestes, das am kommenden Samstag um 12 Uhr mit lauten Böllerschüssen eröffnet wird.

Dieter und Iris Schumacher wohnen in Grevenbroich und arbeiten in Wevelinghoven. In der Gartenstadt betreiben die beiden eine Versicherungsagentur. "Wir sind mit Leib und Seele dabei und ein eingespieltes Team", sagt Dieter Schumacher. Kennengelernt haben sich die aktuellen Regenten während ihrer früheren Arbeitszeit in Köln.

Der König ist seit mehr als 40 Jahren Mitglied im Bürgerschützenverein. Er hat bei den Edelknaben angefangen, wechselte 1979 in den Jägerzug "Alte Kameraden", in dem auch sein Vater aktiv war. Dann zog es ihn zu jüngeren Zügen: 1993 trat Schumacher der Gemeinschaft "Allzeit bereit" bei, 2008 wechselte er zum Jägerzug "Volltreffer". Sportlich war Dieter Schumacher im BV Wevelinghoven aktiv - dort hat er bis zur A-Jugend gekickt, dann aber seine Fußballschuhe an den Nagel gehängt. Dem BV hält er aber als Mitglied schon seit 25 Jahren weiterhin die Treue. Mehr Talent bewies der König beim Sportkegeln: Er wurde 1991 Westdeutscher Meister, gemeinsam mit Ex-König Jürgen Meuter holte er mehrere Male die Ligameisterschaft.

Das gemeinsame Hobby des Königspaares ist das Reisen - vor allem auf Kreuzfahrtschiffen. Viele Male haben sie auf den schwimmenden Hotels ferne Ziele bereist und werden mittlerweile schon von der Reederei und dem Kapitän per Handschlag an Bord begrüßt.

Komplettiert wird die Reihe der gekrönten Häupter in diesem Jahr durch Florian Braunegger, der zum König der jungen Schützen gekrönt wurde. Das 24 Jahre alte Mitglied des Jägerzuges "Erftjäger" hatte im Juni mit dem 105. Schuss den Vogel von der Stange geholt. Die Edelknaben werden von dem acht Jahre alten Konrad Schneider repräsentiert, der die Gebrüder-Grimm-Grundschule besucht. Das nächste Königspaar steht bereits in den Startlöchern: Am Dienstag werden Georg und Petra Staniek gekrönt.

Quelle: Neuß Grevenbroicher Zeitung (ngz) vom 20.08.2015 / Foto: BSV

18.08.2015 I Erft-Kurier I Die höchsten Repräsentanten Dieter und Iris Schumacher

Die höchsten Repräsentanten des Bürger-Schützen-Verein Wevelinghoven sind in diesem Jahr das strahlenden Königspaar Dieter und Iris Schumacher. Das äußerst dynamische und sympathische Königspaar hat sich riesig über die errungene Königswürde gefreut und für Dieter Schumacher ist ein lang gehegter Traum in Erfüllung gegangen.

„Wir spüren, dass wir ankommen. Es gibt so viele Menschen, die einen herzen und die man gar nicht kennt.“ Dieter Schumacher sind bei jedem Satz seine Begeisterung und seine Vorfreude auf „sein“ Schützenfest als Regimentskönig anzumerken. Die erste Gänsehaut habe es beim Vogelschuss gegeben, erzählt er: Der kleine Guckschlitz, der Rückstoß in der Schulter und „hinten waren sie am Jubeln“, erinnert er sich.

Gattin Iris Schumacher hatte er allerdings ein wenig „überreden“ müssen. Ihre Bedingung: „Wenn ich Schützenkönigin werden soll, dann will ich mich aber so kleiden, wie ich mir das vorstelle“, handelte sie damals aus.

Und ihr Gatte hielt sein Versprechen: Die königlichen Kleider kommen nicht von der Stange, sondern wurden von Francoise Weijs aus Mönchengladbach maß geschneidert. „Die Scheiderin hat mit weißem Papier angefangen“, so das Königspaar. Nach den Ideen der Königin wurde dann gezeichnet und gestaltet. Am Ende sind vier Kleider herausgekommen – für jeden Schützenfest-Tag eins.

Die Kleider sind übrigens ein gut gehütetes Geheimnis. „Meine Farben verrate ich nicht“, bleibt Iris Schumacher sogar bis ins Detail hart. Man wird also aufs kommende Wochenende warten müssen.

Die Schumachers gestehen übrigens frank und frei ein, dass nicht nur wegen der Kleider, sondern auch wegen ein paar anderer „Extras“ ihr Königsjahr ein wenig teuerer wird als normal. Als Kaufmann habe er sich aber einen „Investitionsplan“ (als Excel-Tabelle) gemacht; die getätigen Ausgaben grün, die noch anstehenden rot. „Es ist nichts aus dem Ruder gelaufen“, gibt er den genauen Stand der Abrechnungen bekannt.

Bereits nach dem Vogelschuss wurde ausgiebig zusammen mit vielen Gästen und Dieter Schumachers Schützenzug „Volltreffer“ auf dem Gelände der Zuckerfabrik in Wevelinghoven gefeiert. Die Residenz des Königspaars wurde an der Dr.-Kottmann-Straße bei Schumachers Mutter aufgebaut. Die hatte mit ihren 75 Jahren darum gebeten, mit dem Königsjahr nicht noch länger zu warten. Bei der Krönung und auch beim Königsehrenabend war sie natürlich im Zelt. Und hatte viele Tränen des Glücks fließen gelassen ...

Für Dieter und Iris Schumacher kam für die Residenz nie ein anderer Standort in Frage, da sie beide sehr viel Wert auf ihre Familie legen.

Obwohl das immer aktive und freundliche Königspaar seine Zelte im benachbarten Grevenbroich aufgeschlagen hat, sind die Beiden zu jeder Zeit in den ihnen bekannten Gefilden der Gartenstadt, nicht nur bei den Feiern der einheimischen Vereinen gern gesehene Gäste, nein, auch zu den Schützenfesten der befreundeten Vereinen haben sie stets einen unvergesslichen und ehrenvoll Eindruck hinterlassen.

Die „Majestäten“ aus Langwaden, Kapellen und der Stadtmitte zählen die Schumachers inzwischen zu ihren Freunden, mit denen auch außerhalb der offiziellen Anlässe verkehrt wird.

Bereits in seiner Antrittsrede am Krönungsabend hat Dieter Schumacher unmissverständlich und mit voller Freude deutlich gemacht, dass diese, leider zeitlich begrenzte Regierungszeit, ein Kindheitstraum von ihm gewesen ist und nun sein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung geht.

Nicht nur deshalb denken die Beiden wehmütig an den Dienstag Abend, die Abkrönung. Seine Abschiedsrede liegt schon geschrieben in der Schublade. Einschließlich ausdrücklichem Dank an den Vorstand, der sie zum einen immer unterstützt habe. Der ihnen auf der anderen Seite auch freie Hand gelassen habe. Und vor deren immense Arbeit sie den tiefsten Respekt bekunden. „Ich weiß, dass es am Dienstag ohne Tränen nicht geht“, gesteht Dieter Schumacher offen ein. Zugleich macht er aber auch deutlich, dass er am Dienstag „das Buch zuschlagen will“: Er will danach ganz normal „in die Reihe zurückgehen“, als normaler Schütze dem Brauchtum weiterhin frönen.

Momentan leben beide in Grevenbroich, arbeiten aber in Wevelinghoven in ihren eignen vier Büroräumen. Seine Passion hat Dieter Schumacher laut eigener Aussage in seiner beruflichen Tätigkeit voll und ganz gefunden.

In ihrer dünn gesäten Freizeit sind beide sehr gerne auf der „AIDA“ unterwegs und genießen die Vorteile eines schwimmenden Hotels. Hier sind sie gern gesehene Gäste und auf Grund ihrer dutzenden Aufenthalte an Bord werden sie bei jeder Reise von der Reederei sowie dem Kapitän per Handschlag begrüßt.

Nach Schützenfest geht es für die beiden dann erst einmal in Urlaub. Zum Runterkommen. „Wir haben unterschätzt, wie viel Kraft das Königsspiel kostet. Wie viel Adrenalin ausgeschüttet wird“, stellen sie im Gespräch mit dem Erft-Kurier fest. Und dann geht´s mit den Edelknaben zu Indoor-Abenteuer nach Willich ...

Quelle: Kurier-Verlag (ERFT-KURIER / Gerhard Müller) vom 18.08.2015 / Foto: BSV

05.08.2015 I ngz I Lust auf Wevelinghoven

Als Kind hat er im Sommer mit seinen Freunden auf den grünen Wiesen getobt, im Winter wurde Eishockey auf den zugefrorenen Überflutungsgebieten der Erft gespielt. Günter Piel ist in Wevelinghoven geboren - und er ist nie auf den Gedanken gekommen, seinen mehr als 900 Jahre alten Heimatort zu verlassen.

"Warum auch? Hier bin ich zu Hause, hier fühle ich mich rundum wohl", sagt der 63-Jährige, der seit vier Jahren an der Spitze des rund 900 Mann starken Bürgerschützenvereins steht. "Wir haben hier alles, was sich Großstädter wünschen würden", meint er.

Der Lieblingsplatz von Günter Piel ist dort, wo Wevelinghoven sicherlich am schönsten ist: unterhalb der Martinus-Kirche, direkt an der Erft. Wenn er mit seiner zwölf Jahre alten Berner Sennhündin "Lotte" unterwegs ist oder eine Pause beim Joggen einlegt, wählt er gerne eine Bank in der Nähe des "DenkHauses". Von der ehemaligen Leichenhalle am Klosterweg, die von "seinen" Schützen mit viel Liebe in einen kleinen, aber feinen Ausstellungsraum verwandelt wurde, genießt er den Blick auf die nahe gelegene Erft und die alte Motte mit dem Pavillon, der im Volksmund "Jeisterhüsje" genannt wird.

"Das ist ein Platz, der Ruhe ausstrahlt. Dort kann man herrlich entspannen", schwärmt Günter Piel. In unmittelbarer Nähe des "DenkHauses" hat vor wenigen Monaten das neue Seniorenzentrum St. Martinus eröffnet - an der Stelle, an der noch bis in die 70er Jahre hinein das alte Wevelinghovener Krankenhaus stand. Dort will der Präsident an eine alte Tradition anknüpfen: "Früher haben wir zum Schützenfest immer ein Platzkonzert am Krankenhaus abgehalten. Diesen Brauch greifen wir wieder auf und werden die Senioren mit einem 45 Minuten langen Konzert überraschen", kündigt Günter Piel an.

Der 63-Jährige, der beruflich in der Gesetzlichen Unfallversicherung tätig war und nun seine Altersteilzeit genießt, ist ein leidenschaftlicher Tennisspieler, der seit 35 Jahren dem Verein "Blau-Weiß" angehört. Daher ist sein zweitliebster Platz in Wevelinghoven die schmucke Clubanlage am Sportplatzweg. "Sie hat eine tolle Terrasse, auf der man viele Freunde und Bekannte treffen kann. Mindestens einmal in der Woche gehe ich dorthin", berichtet Piel. Wenn dann auch noch das Clubwirts-Ehepaar Anastasia und Jannis Eleftheriadou leckere Sachen auftischt, ist der Aufenthalt perfekt. "Am besten schmeckt dort der Fisch", sagt Günter Piel.

Interessant findet der Ur-Wevelinghovener auch den Marktplatz, der vor einigen Jahren umgestaltet wurde. "Er hat dadurch viel an Leben gewonnen - auch wenn er über Tag nur ein großer Parkplatz ist. Aber das ist in Ordnung, da die Geschäfte dort sehr gut unsere Nahversorgung sicherstellen", betont der Schützenpräsident. Was Günter Piel sympathisch findet, sind die Cafés, die sich in der jüngsten Vergangenheit am Marktplatz angesiedelt haben. "Die haben sich mittlerweile zu einem richtigen Treffpunkt entwickelt", meint der Vater von drei Töchtern und Opa von drei Enkelkindern: "Manche Leute trifft man dort jeden Tag an."

Nur zum Urlaub verlässt Günter Piel seine Heimat. Gerade erst ist er mit Ehefrau Anita von einem mehrwöchigen Trip durch die USA zurückgekehrt. Im Winter zieht es ihn zum Skifahren in die Berge. Aber am Schluss ist er immer wieder froh, heimische Gefilde zu sehen. Wevelinghoven ist für Günter Piel mehr als nur ein Heimatort. Wevelinghoven "ess e Jeföhl".

Quelle: Neuß Grevenbroicher Zeitung (wiljo piel) vom 05.08.2015 / Foto (A.Tinter)

22.06.2015 I ngz I Georg Staniek wird neuer König

Die Thronfolge ist gesichert. Bereits der sechste Schuss brachte gestern Abend die Entscheidung, Jubel unter den rund 200 Schützen brandete an der Gaststätte "Erftruhe" am Hemmerdener Weg auf: Georg Staniek vom Jägerzug "Mer mache möt" ist Kronprinz des Bürger-Schützen-Vereins Wevelinghoven. Der 59-Jährige wird mit seiner Frau Petra (53) am Schützenfest-Dienstag, 25. August, als Königspaar gekrönt und die Nachfolge von Dieter und Iris Schumacher antreten.

Ein Traum ist wahr geworden. "Jetzt hab ich es endlich geschafft", erklärte der neue Kronprinz nach seinem Vogelschuss. Bereits 2014 hatte er als einer von drei Schützen auf den Königsvogel angelegt. In diesem Jahr war er der einzige Bewerber. Nach seinem Erfolg war die Freude des Kronprinzenpaares bei der Ehrung durch BSV-Präsident Günter Piel groß. Klar, dass sich auch der Jägerzug "Mer mache möt" mit dem Paar freut. Am Abend geleitete das Regiment den Kronprinzen heim.

Seine Schützenlaufbahn begann vor mehr als 50 Jahren beim BSV Allrath. Durch den Fußball entstanden Kontakte in die Gartenstadt Wevelinghoven, Staniek wurde Mitglied im Zug "Mer mache möt". Acht Mal war er bislang bereits Zugkönig.

Die Residenz des künftigen Königspaares wird am Heyerwinkel errichtet. Petra und Georg Staniek lernten sich bei Ihrem gemeinsamen Arbeitgeber Intersnack in Wevelinghoven kennen. 1984 heirateten sie. Der gelernte Starkstrom-Elektriker arbeitet heute als Betriebsratsvorsitzender, die Kronprinzessin ist als Personalsachbearbeiterin tätig. In Ihrer Freizeit reisen die beiden gern und drücken Borussia Mönchengladbach die Daumen.

Auch ein weiterer König wurde auf dem Gelände der "Erftruhe" ermittelt: König der jungen Schützen wurde in einem spannenden Schießen Florian Braunegger (24), der dem Jägerzug "Erftjäger" angehört. Der 105. Schuss brachte ihm die Regentschaft. Beim Pfänderschießen waren erfolgreich: Marius Kamps (Kopf), Manuel Sousa (Linker Flügel), Alexander Kring (Rechter Flügel) und Sven Fücker ( Schweif).

Quelle: Neuß Grevenbroicher Zeitung (cso) vom 22.06.2015 / Foto (L.Berns)

16.06.2015 I Erft-Kurier I Stadtparkfest: Illuminierter Ort zum fröhlichen Klönen

Im vergangenen Jahr fegte Jahrhundertsturm „Ela“ über die Stadt, das Stadtparkfest musste bedingt durch die verheerenden Schäden abgesagt werden. Doch in diesem Jahr konnte das Traditionsfest wieder stattfinden.

Es mussten noch einige Aufräumarbeiten erfolgen, denn viele Bäume an der Stadtparkinsel in Wevelinghoven waren dem Sturm zum Opfer gefallen. Aber dann bot der Bereich vor der Stadtparkinsel am vergangenen Samstag wieder den besonderen Rahmen für das Stadtparkfest des Bürger-Schützen-Vereins Wevelinghoven.

Farbenprächtige Illuminationen tauchten die Bäume an der Stadtparkinsel am Samstagabend in buntes Licht und sorgten für eine zauberhafte Märchenwald-Atmosphäre. Schon früh machten sich die ersten Besucher auf den Weg und schritten den Waldweg entlang, der sie zu den Stehtischen und der Tanzfläche führte. Dort legte DJ Norbert bereits die ersten Scheiben auf.\n\n Doch die Wirkung des Lichts setzte erst nach dem Sonnenuntergang so richtig ein. „Wunderschön“, so der einhellige Kommentar der zahlreichen Besucher des Festes.

Das Stadtparkfest der Wevelinghovener Schützen wurde in diesem Jahr wieder von einem Canadier-Rennen auf der Erft eingeleitet: Bereits nachmittags trafen sich die „Wassersportler“ um sich ein spannendes Rennen zu liefern. \n\n Sechs Paddler und ein Steuermann bildeten jeweils ein Team. „Das war eine großartige Veranstaltung. Es kamen schon hier viele Zuschauer, um das Rennen mitzuerleben“, sagte Schützen-Präsident Günter Piel. Und weiter: „Die Organisation hat gut geklappt, alle Helfer waren mit Sportsgeist bei der Sache. Im kommenden Jahr werden wir das Rennen wiederholen.“

Die Siegerehrung, bei der der Jägerzug „Erft-Jäger“ vor dem Grenadierzug „Fracksausen“ und dem Jägerzug „Immer Durst“ als Bester ausgezeichnet wurde, konnte bei guter Musik ausgelassen gefeiert werden. Aber die viele Besucher nutzen auch die Gelegenheit zum gemütlichen Klönen, so Vizepräsident Marcus Odenthal – der sich schon auf das Fest im kommenden Jahr freut – denn „die Atmosphäre hier ist wirklich ganz besonders“.

Quelle: Kurier-Verlag (ERFT-KURIER / Gerhard Müller) vom 16.06.2015 / Foto: BSV

11.06.2015 I ngz I Vereine treten zu einem Bootsrennen auf der Erft an

Wevelinghovener Schützen veranstalten Stadtparkfest - dieses beginnt am Samstag mit einem Canadier-Rennen.

Die Wevelinghovener Bürgerschützen werden einen Teil ihrer Stadtparkinsel am Samstag, 13. Juni, wieder in einen Märchenwald verwandeln. Die Wege werden sanft erhellt und zahlreiche Bäume mit bunten Lampen geschmückt und in wechselnden Farben illuminiert. Damit soll die richtige Atmosphäre für die neueste Auflage des Stadtparkfestes an der Erftbrücke geschaffen werden.

Im vergangenen Jahr musste die Traditionsveranstaltung abgesagt werden, nachdem der Orkan "Ela" im Park gewütet hatte. "Zwar sind noch nicht alle Aufräumarbeiten abgeschlossen, aber unserem Fest steht diesmal nichts im Wege", sagt Vizepräsident Marcus Odenthal. Schon seit einigen Tagen ist das Vorstandsteam um Schützen-Chef Günter Piel damit beschäftigt, den Stadtpark für die Veranstaltung vorzubereiten; dabei stehen ihm etliche Helfer aus dem Verein zur Seite.

Das Fest startet am Nachmittag mit einem Canadier-Rennen auf der Erft. Ab 15 Uhr treten mehrere Schützenzüge und Vereine aus Wevelinghoven bei einem Wettrennen gegeneinander an. Dabei paddeln sechs Männer und Frauen mit einem Steuermann eine festgelegte Strecke ab und müssen zusätzlich noch eine Aufgabe während des Wendemanövers bewältigen. "Zuschauer können das komplette Rennen an den Seitenwegen sowie auf der Erftbrücke am Hemmerdener Weg verfolgen", erklärt BSV-Sprecher Nikolai Dohlen.

Die Sieger werden anschließend im Rahmen des Stadtparkfestes gekürt. Für gute Stimmung ist gesorgt: "Geboten wird extrem abwechslungsreiche Musik vom Skihallen-DJ Norbert", erklärt Marcus Odenthal, der selbst seit Jahren ein aktiver Musiker ist. Die Schützen erwarten am Abend etwa 400 Gäste, die mit kühlen Getränken und Gegrilltem beköstigt werden.

Eintrittskarten für das Fest im illuminierten Stadtpark sind noch in den Vorverkaufsstellen Kiosk Burbach, Tank Schäfer und Haushaltswaren Bolz erhältlich.

Quelle: Neuß Grevenbroicher Zeitung (ngz) vom 01.06.2016 / Foto: BSV

06.05.2015 I Erft-Kurier I Großer Zapfenstreich für den scheidenden Oberst Moll

Der Sommer naht und mit ihm die Zeit der Schützenfeste. In Wevelinghoven sind bereits fast alle Vorbereitungen für das Fest der Feste im August abgeschlossen. Wenn die Aktiven am 1. Mai mit der ersten Generalversammlung in die Saison starten, geht es fortan Schlag auf Schlag weiter.

Wichtiger Tagesordnungspunkt war die Wahl eines neuen Regimentsoberst des 900-Mann starken Regimentes, nachdem Manfred Moll (66) sich nicht mehr zur Wahl stellte. Aus gesundheitlichen Gründen hatte er zum Schützenfest 2014 erklärt, nicht mehr kandidieren zu wollen. Für seine langjährige Tätigkeit in Vorstand und Regimenstführung sowie nach 18 Jahren als Regimentsoberst wählten ihn seine Schützen zum Ehrenmitglied des Vereins, mit dem Titel Ehrenoberst.

Peter Schrörs (53) wurde zum neuen Oberst gewählt und bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen – mit einer launigen Rede – in der er die Schützen wissen ließ, dass er nur durch Hilfe des legendären Generaloberst Friedrich Karl Kottmann das Licht der Welt erblickte, in dessen Fußstapfen er nun auch treten wird ...

Alle weiteren turnusgemäßen Neuwahlen verliefen ohne Überraschungen. Zum Präsidenten wählten die anwesenden Schützen erneut Günter Piel und auch Nikolai Dohlen wurde als Schriftführer bestätigt. Neu in das Amt als stellvertretender Schatzmeister wurde Heinz-Josef Wolf gewählt. Für den Fackelbau zeichnet sich auch künftig Hans-Peter Bienefeld verantwortlich. Die neuen Beisitzer sind Jens Ahrweiler, Rolf Gehlen und Patrick Jansen, wiedergewählt wurden Michael Berning, Dominik Brandt, Ralf Dworak, Michael Klasen und Herbert Schumacher. Auch der Ehrenrat wurde mit Ehrenoberst Rudolf Gehlen, Peter Füßer und Heinz Kames im Amt bestätigt.

Am 21. Juni ermitteln die Schützen ihren neuen Regenten beim Königsvogelschuss, doch für das kommende Schützenfest stehen erst einmal Dieter und Iris Schumacher als schmuckes Königspaar im Vordergrund.

Im Anschluss an die Versammlung traten die Schützen zum „Großen Zapfenstreich“ zu Ehren ihres langjährigen Regimentsoberst Manfred Moll an. Um 21.15 Uhr bot das ehemalige Rathaus der Gartenstadt Wevelinghoven eine ganz besondere Kulisse. Bei Fackelschein intonierten das Tambour-Corps Wevelinghoven unter Leitung von Uli Huth und die Musikkapelle Mönchengladbach den Zapfenstreich als Dank für seine langjährige Tätigkeit. Manfred Moll und seine Anita waren sichtlich gerührt.

Am 13. Juni laden die Bürger-Schützen zum Feiern ein. Dann werden sie die Wevelinghovener Stadtparkinsel illuminieren und wieder zum traditionellen Stadtparkfest bitten.

Quelle: Kurier-Verlag (ERFT-KURIER / Gerhard Müller) vom 06.05.2015 / Foto: BSV

29.04.2015 I ngz I Bürgerschützen verabschieden ihren Oberst

Am Freitagabend: Großer Zapfenstreich für Manfred Moll auf der Poststraße in Wevelinghoven.

Die Wevelinghovener Bürgerschützen verabschieden ihren langjährigen Oberst: Mit dem Großen Zapfenstreich wird Manfred Moll am Freitagabend in den Ruhestand geleitet. Seit 1997 führte er das Regiment an. Die Nachfolge soll sein bisheriger Adjutant Peter Schroers antreten.

Die Schützen werden gegen 21.15 Uhr mit Fackeln auf der Poststraße aufziehen, die von 21 bis 22 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt wird. Nach der Zeremonie geht es ins Festzelt auf dem Marktplatz. Dort soll die Verabschiedung des Regimentschefs fortgesetzt werden.

"Dieses Schützenfest war für mich das letzte als Oberst", hatte Moll im August vergangenen Jahres erklärt. Aus privaten Gründen möchte der 67-Jährige künftig etwas kürzertreten, deshalb stellt er sich bei der Generalversammlung am Freitag auch nicht mehr zur Wahl.

Beim Bürgerschützenverein Wevelinghoven ist der Installateur, der 1990/91 mit seiner Frau Anita das Schützenkönigspaar stellte, eine echte Institution. Im Tambourkorps hatte Moll alle Ämter inne, seit 2002 ist er Ehrentambourmajor. Er führte zudem neun Jahre als Major das Grenadierkorps an, bevor er 1997 zum Oberst gewählt wurde.

Vor dem Zapfenstreich treffen sich die Schützen unter Leitung von Präsident Günter Piel um 18 Uhr zur Generalversammlung im Festzelt auf dem Marktplatz. Auf der Tagesordnung steht die Neuwahl des gesamten Vorstandes. Darüber hinaus wird eine Vorschau auf den Ablauf des großen Bürgerschützenfestes im August gegeben.

Quelle: Neuß Grevenbroicher Zeitung (wilp) vom 29.04.2015 / Foto: (LBER)