Presseberichte rund um den Bürger-Schützen-Verein Wevelinghoven 1924 e.V.

07.05.2021

ngz I Historiker erinnern an Pogrom vor 925 Jahren

1096 kam es an der Erft in Wevelinghoven zu einem Massenselbstmord jüdischer Menschen. 925 Jahre später wird an diese schrecklichen Ereignisse erinnert – an dem vermutlichen Schauplatz einer Tat, die aus Verzweiflung geschah.

INFO I Gedenkfeier mit Vereinsbeteiligung

Sie findet am Donnerstag, 24. Juni, an der Motte in Wevelinghoven statt. Der Geschichtsverein und der Kreisheimatbund arbeiten dabei unter anderem mit dem Bürgerschützenverein Wevelinghoven und dem Verein „Historisches Wevelinghoven“ zusammen.

 

„925 Jahre Erinnerung“ ist der Titel einer Gedenkveranstaltung, die der Kreisheimatbund und der Geschichtsverein zurzeit gemeinsam planen. Am 24. Juni soll der jüdischen Menschen gedacht werden, die am Johannistag 1096 in den Benden von Wevelinghoven aus Verzweiflung den Freitod wählten. Sie waren auf der Flucht vor ihren Häschern.

Im Vorfeld des ersten Kreuzzuges hatte sich eine Armee von Bauern und niedrigen Adeligen zusammengefunden und sich auf eigene Rechnung auf den Weg nach Jerusalem aufgemacht. Bis zu 20.000 Menschen zogen durch das Land, dabei kam es – aufgestachelt durch Hasspredigten – zu Pogromen gegen die jüdischen Gemeinden von Speyer, Worms, Trier und Köln. „Vor allem im Rheinland kamen sie auf die Idee, die Juden als vermeintliche Feinde der Christen heimzusuchen“, schildert Ulrich Herlitz, Vorsitzender des Geschichtsvereins. „Mehre tausend jüdische Menschen wurden so Opfer der Pogrome.“

Erzbischof Hermann III. von Hochstaden verteilte die Kölner Juden auf sieben der in seinen Territorien vorhandenen Burgen und Städten, die unter anderem auch in Neuss und Wevelinghoven verortet werden. Doch der Schutz sollte vergeblich sein. Am 24. Juni 1096, dem Johannisfest, fielen die Horden in Wevelinghoven ein. Taufe oder Tod – vor diese Alternative gestellt, entschieden sich fast alle Juden, die vor ihren Verfolgern geflüchtet waren, für den Freitod.

Erzbischof Hermann III. von Hochstaden verteilte die Kölner Juden auf sieben der in seinen Territorien vorhandenen Burgen und Städten, die unter anderem auch in Neuss und Wevelinghoven verortet werden. Doch der Schutz sollte vergeblich sein. Am 24. Juni 1096, dem Johannisfest, fielen die Horden in Wevelinghoven ein. Taufe oder Tod – vor diese Alternative gestellt, entschieden sich fast alle Juden, die vor ihren Verfolgern geflüchtet waren, für den Freitod.

"Drei zeitgenössische hebräische Berichte sind über die Pogrome des Jahres 1096 erhalten, zwei davon erzählen auch detailliert über die Ereignisse in der heutigen Gartenstadt“, sagt Ulrich Herlitz. Die Schilderung des Elieser bar Nathan spricht dabei ausdrücklich von der „Ortschaft Wevelinghoven“ und ist damit die erste quellenkundliche Erwähnung des Dorfs. In der Chronik des Salomon bar Simson wird deutlich, was der Märtyrertod der nach Wevelinghoven geflohenen Juden bedeutete, die sich vor die Alternatve „Tod oder Taufe“ gestellt sahen. „In einer sehr detaillierten, erschütternden und zugleich sehr berührenden Weise berichten die beiden Chronisten von den Ereignissen“, sagt Ulrich Herlitz.

Der geflüchtete Mar Elasar HaLevi und seine Ehefrau litten tagelang in den Sümpfen. „Die Feinde peinigten sie mit großen Qualen und fügten ihnen viele Wunden zu, kamen stündlich, denn die Wasserseen, von wo sie herausgegangen, lagen in der Nähe des Ortes, sie pflegten sie hart zu schlagen“, heißt es in einer Chronik. Beide Eheleute verweigerten sich der Zwangstaufe, Elasars Frau starb als erste an Hunger und Durst, ihr Mann überlebte sie noch um drei Tage.

Viele der nach Wevelinghoven geflüchteten Juden richteten sich selbst oder gegenseitig. „Und als die Feinde vor die Ortschaft kamen, stürzten sie sich in die „rings um den Ort“ fließende Erft, „ertränkten sich im Fluss“ und starben. „Bräutigame und schöne Bräute, alte Männer und Frauen, Jünglinge und Mädchen streckten den Hals aus und schlachteten einander, sie gaben ihre Seele dahin zur Heiligung des Namens in den Wasserseen rings um die Ortschaft“, heißt es weiter.

„Zur religiösen Rechtfertigung des im jüdischen Glauben an sich verbotenen Suizids nahmen die Chronisten dabei Bezug auf die Opferung Isaaks, verglichen mit der rituellen Schlachtung“, sagt Herlitz. Laut den Chronisten habe es kaum Überlebende gegeben. Der Pogrom fand nicht nur in Wevelinghoven, sondern mit einer Ausnahme in allen sieben Ortschaften statt, wohin der Kölner Erzbischof die Juden verbracht hatte.

Die rheinischen Pogrome sind in das kollektive jüdische Bewusstsein eingezogen. „,Gezerot Tatnu’, die Verfolgungen des Jahres 4856 des jüdischen Kalenders, ist bis in unsere Tage im synagogalen Ritus vertreten – vor allem durch das Gebet ,Aw HaRachamim’, das unmittelbar nach den Pogromen entstand“, berichtet der Vorsitzende des Geschichtsvereins.

Im Jahr 1996 gab es in Wevelinghoven eine vom Bürgerschützenverein organisierte historische Woche, in der das Pogrom thematisiert wurde. Unter anderem wurde an der Motte – am mutmaßlichen historischen Ort an der Erft – eine Gedenkstele aus Stahl errichtet. Im Rahmen einer interreligiösen Feier mit Geistlichen der christlichen Kirchen und der jüdischen Gemeinde Mönchengladbach wurde zudem ein Gedenkstein errichtet und eine Zeder gepflanzt.

Am 24. Juni, 925 Jahre nach den Ereignissen, wollen Geschichtsverein und Kreisheimatbund gemeinsam mit anderen örtlichen Vereinen an die jüdischen Menschen erinnern. „An diesem Tag sollen vor allem die Originalquellen sprechen und die Berichte zu Wevelinghoven vorgelesen werden“, sagt Ulrich Herlitz. In Gedenken an die Opfer soll zudem das Gebet „HaRachamin“ gesungen werden – bewusst am vermutlichen Schauplatz und vor der Kulisse des wohl aus jener Zeit stammenden Mottenhügels, der illuminiert werden soll. Wegen der Pandemie wird diese Feier voraussichtlich online durchgeführt.

Quelle: Neuß-Grevenbroicher-Zeitung (Wiljo Piel) vom 07.05.2021 I FOTO: Oliver Benke

26.04.2021

ngz I Schüt​zen​ter​mi​ne sind ab​ge​sagt

Al​le Schüt​zen​fes​te in der Stadt sind bis En​de Ju​li we​gen Co​ro​na ab​ge​sagt. Für das Schüt​zen​fest in Wev​e​ling​hov en, das für Au​gust im Ka​len​der steht, gilt dies nicht, zahl​rei​che an​de​re Schüt​zen​ter​mi​ne in der Gar​ten​stadt müs​sen je​doch aus​fal​len. Wie der Bür​ger-Schüt​zen-Ver​ein Wev​e​ling​hoven in​for​miert, fin​den weder der Tanz in den Mai und die ers​te Ge​ne​ralv​er​samm​lung noch das Stadt​park​fest und der Kö​nigsvo​gel​schuss statt. Den​noch, es geht wei​ter: Der Ge​samtv​or​stand trifft sich in Vi​deo​kon​fe​ren​zen. Und die di​gi​ta​le Of​fi​ziersv​er​samm​lung mit Teil​nah​me von mehr als 50 Zü​gen ha​be ge​zeigt, „dass die Schüt​zen wei​ter​hin loy​al, so​li​da​risch und mit vol​lem Elan treu zu un​se​rem Ver​ein ste​hen“.

Quelle: Neuß-Grevenbroicher-Zeitung (Wiljo Piel) vom 26.04.2021 I FOTO: BSV

27.02.2021

Erft-Kurier Der Müll wird jetzt sichtbar

„Weniger Abfall ist mehr Umweltschutz“,

ein Leitspruch, den die Stadt Grevenbroich seit Jahren beachtet. Leider kann man jedoch gerade zur jetzigen Jahreszeit, nachdem der Schnee geschmolzen ist, die ’wilden Müllkippen’ in Wäldern und an Straßenrändern beobachten, trotz eines hohen Umweltbewusstseins der meisten Bürgerinnen und Bürger. Um diese Missstände zu beheben, ist der Frühjahrsputz ein fester Termin im Jahreskalender der Stadt Grevenbroich, sowie des Bürger-Schützen-Verein Wevelinghoven.

Leider kann in diesem Jahr auf der Grund der Corona-Pandemie der alljährliche Frühjahrsputz nicht wie gewohnt stattfinden - wenn möglich soll er im Sommer nachgeholt werden. 

Trotz allem möchte der Bürger-Schützen-Verein Wevelinghoven bereits jetzt zu einem etwas anderen Frühjahrsputz aufrufen. So können die Bürger der Gartenstadt Wevelinghoven mit dafür sorgen, dass sich Wevelinghoven im Frühjahr sowohl für die Einwohner als auch für die Besucher in einem sauberen Zustand präsentiert. Außerdem ist der Müll einfach besser zu sehen, wenn er nicht überwachsen ist.

Die Mitglieder des Bürger-Schützen-Vereins und alle interessierten Mitbürger sind dazu aufgerufen ab sofort die Felder und Fluren, den Wald und die Wege von entdecktem Müll und Unrat zu befreien. "Also raus mit Euch, Luft holen, durchatmen, abschalten, das Chaos da draußen und im Kopf für einen Augenblick vergessen und dabei Euch selbst und der Umwelt etwas Gutes tun", so BSV Sprecher Nikolai Dohlen.

Dohlen weiter: "Wer sich vornimmt, bei jedem Spaziergang mindestens fünf Müllteile mitzunehmen und richtig zu entsorgen, räumt ganz nebenbei Stück für Stück unsere Natur auf. Ganz nach dem Motto: Jedes Teil zählt."

Das amtierende Königspaar der Gartenstadt Stefan und Ursel Fücker ist schon mal mit gutem Beispiel vorangegangen. 

Quelle: Erft Kurier (Stadt Geflüster) vom 27.02.2021 I FOTO: BSV

30.01.2021

Erft-Kurier Schützenfest 2021 möglich? BSV Wevelinghoven-Präsident noch zurückhaltend

Vor Kurzem berichteten wir über die Hoffnungen und durchaus optimistischen Haltungen des Kapellener Schützenpräsidenten. Nicht ganz so optimistisch ist hingegen der scheidende Präsident aus der Gartenstadt.

„Insgesamt war das Jahr 2020 schon sehr traurig, weil wir unseren Verein nicht so betreuen und feiern konnten wie wir es gewohnt sind. Im Endeffekt haben wir es trotz aller Widrigkeiten aber ganz gut geschafft“, so Günter Piel.

Obwohl es einige Hoffnungsschimmer gibt, sind die Aussichten des Wevelinghovener Schützenpräsidenten für das Jahr 2021 weiterhin trüb. Die erste größere Veranstaltung im Kalender wäre die Generalversammlung am 1. Mai, auf der einige Vorstandswahlen durchgeführt werden sollen – unter anderem auch für das Amt des Präsidenten. „Ich denke nicht, dass im Mai schon wieder eine solche Veranstaltung stattfinden wird“, erklärt Piel, dass seine Amtszeit wohl eine Verlängerung erhalten wird. Zumindest bis vernünftig gewählt werden kann.

Mit Alternativformaten für die Generalversammlung tue man sich im Vorstand des Bürger-Schützen-Vereins allerdings schwer. Eine schriftliche Form der Versammlung würde bei Wahlen, Antworten von der Hälfte aller Mitglieder erfordern. Diese Zahl zu erreichen, sei illusorisch. Den Plan einer digitalen Veranstaltung per Zoom-Konferenz musste man bereits Ende des vergangenen Jahres verwerfen. Der Kostenapparat liege dafür in einem Rahmen von 1.000 bis 2.000 Euro.

Der Fokus richte sich daher in den Spätsommer und Herbst. „Wenn wir über die Jahreshälfte hinaus sind, wird es hoffentlich besser. Der August ist noch mit großen Fragezeichen versehen, es gibt aber die Hoffnung, dass zumindest in irgendeiner Form etwas stattfindet. Große Zeltversanstaltungen sehe ich dabei sehr kritisch. Bei allem, was draußen stattfindet, bin ich schon hoffnungsvoller“, gibt Piel zu Verstehen.

Weiterhin gelte im Verein allerdings das Motto: Aufgeschoben ist nicht Aufgehoben! Das gilt sowohl für den geplanten Ausflug mit der Lebenshilfe, als auch für das Zugeständnis, dass das amtierende Königspaar ein reguläres Schützenfest bekommen wird. „Die beiden haben es verdient ein tolles Jahr zu haben. Eine abgekürzte Form wäre der Würde des Amtes nicht angemessen“, schließt Piel nicht aus, dass das Königspaar 2020, neben 2021 auch noch das Jahr 2022 als Regenten der Gartenstadt erleben wird. Dass der Präsident dann auch noch mit an Bord sein wird, scheint hingegen ausgeschhlossen. „Mein größter Wunsch zum Abschied wäre natürlich die Durchführung unseres Schützenfestes. Realistisch gesehen ist die Chance aber sehr gering.“

Quelle: Erft Kurier (Marc Arnold) vom 30.01.2021 I FOTO: BSV

23.12.2020

ngz I Geschichtsfreunde trauern um Friedrich Schmitz

 

Der Geschichtsverein trauert um seinen langjährigen Vorsitzenden Friedrich Schmitz. Der Wevelinghovener verstarb im Alter von 80 Jahren nach einem Sturz und einem anschließenden Krankenhausaufenthalt.

Friedrich Schmitz war Jurist. 1978 übernahm der Stelle des Notars in seiner Heimatstadt Wevelinghoven. Dieses Amt übte er 32 Jahre aus, bis er in den Ruhestand trat. Bis zuletzt übernahm Schmitz regelmäßig in den Sommermonaten die Vertretung in einem auswärtigen Notariat. Neben seinem Beruf, der ihm auch stets Berufung war, galt seine ganze Leidenschaft immer schon der Heimatforschung.

Im Oktober 1977 gehörte Friedrich Schmitz nicht nur zu den 27 Gründungsmitgliedern des Geschichtsvereins für Grevenbroich und Umgebung, sondern übernahm als Geschäftsführer auch Verantwortung im Vorstand. Von 1996 bis 2018 leitete Schmitz die rührige Gemeinschaft, die ihn 2018 zum Ehrenvorsitzenden ernannte. Für sein Engagement zur Wiederentdeckung des lokalen Geschichtsbewusstseins wurde der Wevelinghovener vielfach ausgezeichnet – unter anderem 1994 mit dem „Rheinlandtaler“, der höchsten Auszeichnung des Landschaftsverbandes Rheinland.

Als Vorsitzender lag Friedrich Schmitz besonders die Publikations-Reihe des Geschichtsvereins am Herzen. Mittlerweile sind 25 Bücher erschienen, mit denen ein grundlegender Beitrag zur Stadtgeschichte geleistet wurde. Anlässlich seines 80. Geburtstages gab der Geschichtsverein einen Band mit Beiträgen heraus, die Schmitz in den vergangenen 28 Jahren für den Kalender des Bürgerschützenvereins Wevelinghoven verfasst hatte.

Sein Interesse galt weniger Daten und Fakten, sondern stets den Menschen, die ihre Region geprägt, eben Heimatgeschichte geschrieben haben. Friedrich Schmitz hat sich mit seinem Wirken selbst einen Platz in der Stadthistorie erobert.

Quelle: Neuß-Grevenbroicher-Zeitung (Wiljo Piel) vom 23.12.2020 I Bild: Staniek

 

 

09.12.2020

ngz I Tambourcorps Frisch-voran bekommt Mitarbeiter-Spende

 

Haben klassische Vereine eine Chance gegen Smartphone und Computer? Die Jugendarbeit des Tambourcorps Frisch-voran Wevelinghoven beweist: Ja, wenn das Angebot stimmt. Dafür gab es jetzt 1000 Euro als Spende.

Chemielaborantin Julia Ratz macht Musik. „Seit fünf Jahren spiele ich im Tambourcorps „Frisch-voran“ Wevelinghoven“ Flöte“, sagt die Mitarbeiterin von Currenta in Dormagen. Ihren Verein hat sie für die diesjährige Mitarbeiterspendenaktion der Currenta-Gruppe vorgeschlagen. Mit Erfolg: Das Tambourcorps bekommt 1000 Euro für seine Jugendarbeit.

Darauf hat der Musikzug in seiner Historie immer großen Wert gelegt: „Wir vom Tambourcorps Frisch-voran Wevelinghoven sind sehr stolz, regelmäßig viele junge Menschen in unseren Reihen willkommen zu heißen. Im Zeitalter der Smartphones und wird es immer wichtiger, dass Vereine wie wir dabei unterstützen, die Jugend zu einer sozialen Gemeinschaft heranzuziehen“, sagt Julia Ratz. Der 1927 gegründete Verein hat zurzeit 40 Mitglieder und tritt hauptsächlich bei Schützenfesten oder St. Martins-Umzügen auf. Beides fiel 2020 der Pandemie zum Opfer. Julia Ratz bleibt dennoch aktiv: „Ich bringe zwei jungen Nachwuchsmusikerinnen in meiner Freizeit das Spielen mit der Flöte bei.“

Aus diesem Grund gestaltet der Verein mit dem Nachwuchs Ausflüge und Freizeitaktivitäten. Dazu zählen Zeltabende, Kanufahrten oder Kinobesuche. „Genau dafür werden wir die Spende auch verwenden“, fügt der Vorsitzende Christoph Mattheisen hinzu. „Unsere Freude ist riesig. Gerade in einem Jahr, in dem wir coronabedingt auf viele Einnahmen verzichten müssen, ist solch eine Spende sehr wichtig.“

Quelle: Neuß-Grevenbroicher-Zeitung (Dirk Neubauer) vom 09.12.2020 I Bild: Tambourcorps Frisch-voran Wevelinghoven