Presseberichte 2017

16.08.2017 I ngz I Spielmann Walter Danke regiert die Wevelinghovener Schützen

Für Walter Danke wird am Wochenende ein Traum wahr: Er ist der höchste Repräsentant des Bürgerschützenvereins Wevelinghoven. Gemeinsam mit seiner Königin und Nichte Britta Müller-Bludau wird er das imposante Gartenstadt-Regiment regieren.

Das Herz von Walter Danke schlägt für das Tambourkorps "Frisch voran" Wevelinghoven. Unter den Spielleuten fühlt er sich bereits seit Jahrzehnten wohl. Mit Blick auf das 90-jährige Bestehen des Zuges trat er im Juni 2016 an der Vogelstange zum Königsschießen an und sicherte sich mit dem 31. Schuss den Titel.

Walter Danke, der bei Intersnack arbeitet und auch als Hobbybauer auf dem Hof seines Freundes Reiner Korbmacher eine gute Figur abgibt, ist ein Urgestein des örtlichen Brauchtums. Schon seit 47 Jahren gehört er dem Bürgerschützenverein und dem Tambourkorps "Frisch voran" an. In letzterem engagiert er sich als Kassierer.

Britta Müller-Bludau freut sich vor allem auf die kommen Festumzüge. Wie Walter Danke wuchs auch die Königin in der Gartenstadt auf. Die gelernte zahnmedizinische Fachangestellte arbeitet in Düsseldorf und lebt mit ihrem Mann und den Kindern Lena und Lars sowie dem Hund "Schröder" auf der Neusser Furth. Zusammen mit ihrer Familie unternimmt die Regentin ausgedehnte Radtouren in die nähere Umgebung - immer wieder auch nach Wevelinghoven.

Zu den gekrönten Häuptern des Bürgerschützenvereins zählt Maximilian Flink. Das 20 Jahre alte Mitglied des Scheibenschützenzuges "Wivekover Boschte" agiert in diesem Jahr als Regent der jungen Schützen. Beruflich ist die Majestät als Informationselektroniker beim Flughafen Köln-Bonn beschäftigt. Edelknabenkönig ist der zehn Jahre alte Konrad Schneider.

Das Fest beginnt am Samstag, 20.45 Uhr, mit dem Fackelzug. Acht Großfackeln werden diesmal zu sehen sein. Anschließend wird im Festzelt gefeiert. Ein Höhepunkt des Festes bahnt sich am Sonntag an, wenn sich die Korps um 14.30 Uhr zum großen Umzug mit Königsparade formieren. Um 20 Uhr beginnt im Zelt der "Ball der Könige".

Mit dem Regimentsfrühschoppen geht es am Montag um 11.30 Uhr weiter. Dann spielen die "Ardotaler Musikanten" zu einer zünftigen Feier auf. Um 17.30 Uhr wird das Regiment zu Festzug und Parade auf der Poststraße antreten. Ein Geheimtipp ist der anschließende "Dämmerschoppen" mit DJ im Zelt. Der Krönungsball am Dienstagabend markiert ab 20 Uhr den Ausklang des Festes. Daniel Steinert und Nadine Schmitz werden dann die Regentschaft übernehmen.

Quelle: Neuß-Grevenbroicher-Zeitung (NGZ) vom 16.08.2017 I Foto (BSV)

12.07.2017 I Erft-Kurier I Wieder ein junger König

Der 249. Schuss brachte das Ergebnis: Daniel Steinert und Nadine Schmitz sind das neue Kronprinzenpaar des Bürger-Schützen-Vereins Wevelinghoven. In einem äußerst spannenden Wettkampf hatte Daniel Steinert (25) das Glück auf seiner Seite und setzte sich gegen seine Mitstreiter an der Vogelstange, Hartmut Becker vom Jägerzug "Alte Eiche" und Jens Brandofsky vom Jägerzug "Ever-Jrön", durch.

Kronprinz Daniel Steinert ist bereits seit 21 Jahren im BSV aktiv, seine Schützenkarriere startete er bei den Edelknaben. Inzwischen ist er Fahnenträger im Traditionszug "Immer Durst", dem Jägerzug des früheren Jägeroberst Josef Noethen (genannt "Knoll"). Der Zug belegt in den vergangenen Jahren zahlreiche erste Plätze im Fackelbauwettbewerb der Gartenstadt. Der gelernte orthopädische Schuhmacher und seine Freundin Nadine freuen sich nun auf die Krönung am Festdienstag Erste Aufgabe wird es sein die Pfänderritter auszuzeichnen: Marc Arnold (Kopf), David Sasse (linker Flügel), Stephan Petermann (rechter Flügel) und Florian Braunegger (Schweif).

Auch ein weiteres königliches Amt wurde vergeben: Mit dem 103. Schuss wurde Maximilian Fink vom Scheibenschützenzug "Wivekover Boschte" Kronprinz der jungen Schützen zwischen 14 und 24 Jahren.

Quelle: Erft-Kurier (Gerhard Müller) vom 12.07.2017 I Foto (BSV)

10.07.2017 I ngz I Daniel Steinert ist neuer Kronprinz in Wevelinghoven

Jubel, Trubel und Heiterkeit: Daniel Steinert brauchte 249 Schüsse, um neuer Kronprinz zu werden.

249 Schüsse und einen freudvollen Jubelschrei später ist es amtlich: Daniel Steinert ist neuer Kronprinz. Er ist Mitglied im Jägerzug "Immer Durst".

"Das war ein spannender Wettkampf", sagt Nikolai Dohlen vom BSV Wevelinghoven. "Alle drei wollten unbedingt gewinnen", sagt er über den 25-jährigen Neu-Kronprinzen und seine Mitbewerber Hartmut Becker vom Jägerzug "Alte Eiche" sowie Jens Brandofsky, der Mitglied im Jägerzug "Ever-Jrön" ist. Der Wettkampf war auch deshalb bemerkenswert, weil die Kandidaten an einem neuen, jetzt mobilen Schießstand unter neuen Bedingungen - Gewehre und Munition sind ebenfalls neu - starteten.

Kronprinz Daniel Steinert ist übrigens bereits seit 21 Jahren im BSV aktiv, inzwischen als Fahnenträger im Traditionszug "Immer Durst". Und ist er nicht hier, verbringt er seine Zeit mit Freundin Nadine Schmitz (25). Zu seinen Hobbys zählt außerdem Judo. Diesen Sport betreibt der orthopädische Schuhmacher im Turnverein Germania.

König der Wevelinghover Jungschützen, also der Altersklasse von 14 bis 24 Jahren, wurde übrigens Maximilian Fink.

Quelle: Neuß-Grevenbroicher-Zeitung (Valeska von Dolega) vom 10.07.2017 I Foto (lber)

09.06.2017 I ngz I Wevelinghovener Schützen illuminieren den Stadtpark

Die Wevelinghovener Bürgerschützen unter Leitung von Präsident Günter Piel bereiten sich auf ihr nächstes Stadtparkfest vor. Am Samstag, 24. Juni, kann auf einer großen Holdfläche vor der historischen Stadtparkinsel wieder gefeiert werden. Wie in den vergangenen Jahren werden die Brauchtumsfreunde wieder viele Bäume in buntes Licht tauchen und für eine zauberhafte Märchenwald-Atmosphäre sorgen.

Eingeleitet wird das Stadtparkfest wieder durch ein Canadier-Rennen. Ab 15 Uhr können sich Wassersportler auf der Erft ein spannendes Rennen liefern. Das schnellste Team - bestehend aus sechs Paddlern und einem Steuermann, der vom Verein gestellt wird - gewinnt. Es muss eine festgelegte Strecke gepaddelt werden, während des Wendemanövers muss eine Aufgabe bewältigt werden.

"Zuschauer können das komplette Rennen an den Seitenwegen sowie auf der Erftbrücke am Hemmerdener Weg verfolgen", sagt Günter Piel. Noch können sich Teams beim Vizepräsidenten Marcus Odenthal per E-Mail anmelden. Die Adresse: modenthal@bsv-wevelinghoven.info. Zahlreiche Paddler haben bereits ihre Teilnahme zugesagt.

Die Siegerehrung wird im Rahmen des anschließenden Festes stattfinden. Für Stimmung ist gesorgt. "Geboten wird extrem abwechslungsreiche Musik von DJ Michael", verspricht Marcus Odenthal, der selbst viele Jahre ein aktiver Musiker war. Die Schützen erwarten am Abend zahlreiche Gäste, die es sich bei kühlen Getränken und heißen Grillspezialitäten gut gehen lassen können.

Eintrittskarten für das Fest im illuminierten Stadtpark sind im Vorverkauf im Kiosk Burbach (Marktplatz), bei Tank Schäfer (Nordstraße) und bei Haushaltswaren Bolz (An der Eiche) erhältlich. Das Ticket kostet sechs Euro.

Quelle: Quelle: Neuß-Grevenbroicher-Zeitung (ngz) vom 09.06.2017

02.06.2017 I Erft-Kurier I Erst wird gepaddelt, dann wird gerockt. Mit DJ Michael.

„Jetzt kann es losgehen“, so Präsident Günter Piel zu den Vorbereitungen für das kommende Stadtparkfest: Am 24. Juni bieten der Bereich vor der historischen Stadtparkinsel den besonderen Rahmen für das große Stadtparkfest des Bürger-Schützen-Vereins Wevelinghoven. Auf einer großen Holzfläche kann dann gefeiert und in geselliger Runde ein hoffentlich milder Sommerabend genossen werden. „Natürlich hoffen wir auf gutes Wetter“, so Vizepräsident Marcus Odenthal.

Zudem werden farbenprächtige Illuminationen die Bäume an der Stadtparkinsel in buntes Licht tauchen und so für eine zauberhafte Märchenwald-Atmosphäre sorgen. „Ein echter Hingucker“, da waren sich die zahlreichen Gäste der vergangenen Jahre einig.

Eingeleitet wird das Stadtparkfest wieder durch ein Canadierrennen auf der Erft. Ab 15 Uhr werden sich dann die „Wassersportler“ auf der Erft messen und ein spannendes Rennen austragen. Das schnellste Team, bestehend aus sechs Paddlern, gewinnt. Der Steuermann wird dabei vom Verein gestellt. Es muss eine festgelegte Strecke gepaddelt werden und zusätzlich ist während des Wendemanövers eine lösbare Aufgabe zu bewältigen. „Zuschauer können das komplette Rennen an den Seitenwegen sowie auf der Erft-Brücke am Hemmerdener Weg verfolgen“, erklärt BSV-Präsident Günter Piel.

Noch können sich Teams beim Vizepräsidenten des Vereins anmelden (modenthal@bsv-wevelinghoven.info): Es sind bereits zahlreiche Boote gemeldet – schnell sein lohnt sich also. Die Siegerehrung wird im Rahmen des anschließenden Festes stattfinden; interessante Preise sind angedacht.

Für gute Stimmung ist gesorgt: „Geboten wird extrem abwechslungsreiche Musik vom DJ Michael“, erklärt Marcus Odenthal, der selbst über Jahre ein aktiver Musiker war. Die Schützen erwarten am Abend zahlreiche Gäste, die es sich bei kühlen Getränken und Gegrilltem gut gehen lassen können.

Eintrittskarten für das Fest im illuminierten Stadtpark sind noch in den Vorverkaufsstellen „Kiosk Burbach“, „Tank Schäfer“ und „Haushaltswaren Bolz“ erhältlich.

Quelle: Erft-Kurier (Gerhard Müller) vom 02.06.2017 I Foto: BSV

03.05.2017 I ngz I Schützen planen ihr nächstes Fest

Schon neun Meldungen für den Bau von Großfackeln in Wevelinghoven.

Präsident Günter Piel ist zufrieden: Für das Schützenfest sind alle wichtigen Vorbereitungen getroffen, teilte er jetzt in der Generalversammlung mit. Die wichtigste Frage, naturgemäß bloße Formsache, war denn auch schnell beantwortet: Mit einem schallendem "Zog-Zog" beschlossen die Wevelinghovener Brauchtumsfreunde, dass vom 19. bis 22. August wieder das Schützenfest gefeiert wird. Es liegen bereits neun Meldungen der Züge vor, die in den kommenden Monaten eine Großfackel bauen wollen, um sie beim traditionellen Fackelzug zum Festauftakt zu präsentieren. Ein musikalisches Highlight wird es am Schützenfest-Samstag geben: Die bekannte Coverband "Just is" wird Rock-, Pop- und Soul-Klassiker sowie Hits aus den aktuellen Charts spielen. Einen runden Geburtstag begehen in diesem Jahr sowohl das Tambourkorps "Frisch Voran" Wevelinghoven sowie die Sappeure, die auf eine 90-jährige Geschichte zurückblicken können. Die Spielleute haben das bereits bei einem Festkommers am 30. April gebührend gefeiert.

Der alte, in die Jahre gekommene Schießstand an der Gaststätte "Erftruhe" musste in diesem Jahr beseitigt werden. Fortan wird der Bürgerschützenverein das Regimentsschießen sowie den Königsvogelschuss auf einem mobilen Schießstand durchführen. "Alle Genehmigungen der Sachverständigen sowie der Polizei liegen vor", teilte Piel mit. Am 8. Juli ist es soweit, dann ermitteln die Schützen ihren neuen Regenten beim Königsvogelschuss. Dem Vorstand liegen bereits Meldungen vor.

Dauert es bis zum Schützenfest nicht mehr ganz vier Monate, wird es auch während dieser Zeit keine Langeweile für den BSV geben. Denn am 24. Juni laden die Schützen bereits zum Feiern ein. Dann werden sie die Wevelinghovener Stadtparkinsel illuminieren und wieder zum Stadtparkfest bitten. Eine besondere Aktivität wird bereits nachmittags ab 15 Uhr geboten: ein Canadierrennen auf der Erft. Anmeldungen nimmt Vizepräsident Marcus Odenthal entgegen. Benötigt werden sechs "Paddler", der Steuermann wird vom Bürgerschützenverein gestellt.

Quelle: Neuß-Grevenbroicher-Zeitung (ngz) vom 03.05.2017 I Foto: Ati

16.04.2017 I GV Magazin I Bosse im Interview: Günter Piel zu Tradition und Zukunft

In jedem Stadtteil gibt es Menschen, die ihre Freizeit und ihre Fantasie dafür einsetzen, dass Gemeinschaft und Zusammenleben funktionieren. Diese "Ehrenamtler" kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen, leisten höchst verschiedene Beiträge zum "sozialen Netzwerk". Einige von ihnen haben Ämter und Funktionen, die sie besonders in den Blickpunkt rücken. Das "Grevenbroich Magazin" will mit diesen "Bossen" gerade auch über heikle Themen sprechen. Erster Gesprächspartner war Günter Piel, seines Zeichens Präsident der Schützen aus der Gartenstadt Wevelinghoven.

Das Wevelinghovener Regiment ist als ein junges bekannt, das auch besonders viele junge Männer bei den Umzügen auf die Straße bringt. Wie gelingt es Ihnen, Ihren BSV bewusst jung zu halten? 
Der Bürger-Schützen-Verein pflegt unter anderem auch den Kontakt zum BV Wevelinghoven.
Insgesamt gründeten sich in den vergangenen Jahrzehnten fast 20 Schützenzüge, die ihren Ursprung im Fußball haben. Ehrenamtler, die für beide Vereine tätig sind, sind Vorbilder für junge Fußballer, auch in der Freizeit ihre Gesellschaft zusammen im BSV zu verbringen. Die Einbindung
der jungen Schützen in Entscheidungen und der ständige Dialog miteinander ergeben auch für diese jungen Schützen  attraktive Veranstaltungen im Schützenjahr.

Worin unterscheidet sich der Blick aufs Schützenfest und die Traditionen zwischen den altgedienten Jubilaren und den jungen Schützen?
Die älteren Schützen möchten gerne alte Traditionen erhalten. Die jüngeren Schützen möchten gerne alte Zöpfe abschneiden. Den Montagsumzug abzuschaffen, diskutieren die Schützen immer wieder. Interessant ist hierbei, dass das "Für und Wider" keiner Gruppierung eindeutig zuzuordnen
ist. Entscheidend zum Beispiel hierfür dürfte sein, dass ein Umzug spätestens dann keinen Sinn mehr macht, wenn Gäste und Zuschauer am Straßenrand weg bleiben.

Was von den Schützentraditionen sollte auf jeden Fall – sagen wir mal – in die Mitte dieses Jahrhunderts gerettet werden? Was sind "alte Zöpfe", auf die man mal verzichten könnte?
Der Fackelzug als Start und großer Auftakt sollte uns erhalten bleiben. Sicherlich wird es immer schwieriger, die Voraussetzungen des hierzu erforderlichen Fackelbaus möglich zu machen. Im traditionellen Ablauf sind der Sonntagsumzug und vor allen Dingen die Krönung sehr bedeutend.
Entscheidend für eine erfolgreiche Fortführung auch in den nächsten Jahren dürfte sein, den zentralen Punkt unseres Schützenfestes, den Kirmesplatz, in der Mitte des Ortes zu belassen und diesen nicht in die Peripherie zu verlegen.

Apropos Blick in die Zukunft: Viele Gesang-Vereine geben auf. Aber auch andere Vereine kämpfen ums Überleben (Briefmarkensammler als Beispiel). Und auch kleinere Sportvereine haben "Personal-Probleme". Werden alle Schützenvereine der Stadt das Jahr 2050 erleben?
Das ist schwer zu sagen. Die Möglichkeiten, die Freizeit zu gestalten, haben sich im Laufe der Jahrzehnte gewandelt. Den Schützen-, Heimat- oder Brauchtumsverein zu erhalten, wird sicherlich auch davon abhängen, ob wir die Attraktivität für Mitglieder und auch für Besucher erhalten können. Es gilt hier Traditionen zu bewahren, aber sich dem Neuen nicht zu verschließen.

Stichwort Sicherheit: Wie bewältigen Sie im BSV der Gartenstadt den sicherheitsrelevanten sicherheitsrelevanten Aufwand? Und wie fühlt sich diese zusätzliche Last auf den Vorstandsschultern an? Immerhin musste keiner Ihrer Vorgänger darüber nachdenken, wie man einen Festzug vor "Lkw-Terroristen" schützen kann!
In dieser Frage stehen wir in jedem Jahr im Dialog mit dem Ordnungsamt und der Polizei. Sicherlich wird dieses Thema in diesem Jahr einen anderen Stellenwert erhalten. Fest steht jedoch, dass wir nicht auf alle Möglichkeiten der Störung des Schützenfestes im Vorfeld
durch geeignete Maßnahmen vorbereitet sein können. Wir werden jedoch alle Anstrengungen unternehmen, um die Sicherheit der Schützen und vor allen Dingen auch der Gäste zu gewährleisten. Sicherheitskräfte, Ordnungsamt und auch die Polizei werden mit uns in gemeinsamer Absprache versuchen das Bestmögliche zu erreichen. Die Belastung und natürlich die Verantwortung der Mitglieder des Vorstandes werden hierbei erheblich zunehmen.

Ein beliebter Zankapfel: Frauen und Schützenfest. Was ist Ihre Meinung?
Frauen sind ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Schützenfestes. Unser unvergessener
Präsident Hilmar Krüll bezeichnete die Frauen schmunzelnd immer als schmückendes Beiwerk. Aber seien wir doch mal ehrlich. Was wären wir Schützen ohne unsere Frauen, die sich schon weit vor dem Schützenfest um alles kümmern, was den Schützen so attraktiv in den Umzügen auf der Straße oder im Zelt auftreten lässt. Ludger Baten deutete es einmal so: Das Schützenfest ist  
das große Spiel der Frauen und der Männer. Wenn Frauen von "ihrem" Zug reden oder von
dem neugeborenen "Zugkind", sagt dies doch schon einiges aus. Es ist eine gesellschaftliche
Inszenierung, wobei die Männer die Schützen darstellen und die Frauen die feierwilligen
Zuschauer spielen. Das lass ich hier so stehen.

Noch so ein Thema: Schützen und Alkohol. Sind die Wevelinghovener Schützen auch in dieser Beziehung vorbildlich in der Stadt?
Wo Schützenfest gefeiert wird, ist sicher auch Alkohol dabei. Wir versuchen jedoch mit jährlichen
Hinweisen die Schützen zu ermahnen, Alkohol während der Umzüge möglichst zu vermeiden. Im
Zelt bei den Veranstaltungen ist genug Gelegenheit, mit den Kameraden, Freunden und
natürlich Gästen anzustoßen. Ich bin der Meinung, dass wir in Wevelinghoven jährlich
vorbildliche Umzüge sehen. Natürlich können wir einzelne Fälle des überzogenen Alkoholgenusses nicht immer verhindern. Wir bemühen uns jedoch, Ausfallerscheinungen zu vermeiden.

Wenn, sagen wir mal, Günther Jauch nach Wevelinghoven ziehen würde, wie würden Sie
ihn davon überzeugen, Ihrem BSV beizutreten?

Als Neubürger würden wir versuchen ihn mit den traditionellen Bräuchen unserer Heimatstadt in seiner neuen Heimat vertraut zu machen. Als Schütze ist er Mitglied einer großen Gemeinschaft, die fast 100 Jahre besteht und traditionell Anerkennung auch im weiten Kreis unserer Heimat genießt. Natürlich ist im ersten Jahr als Gast die Kutschfahrt im Sonntagsumzug gebucht, damit er die feierliche und ausgelassene Stimmung während des Umzuges hautnah erleben kann.


Quelle: Grevenbroich-Magazin (Kurier-Verlag) April 2017 I Foto: BSV

09.04.2017 I Erft-Kurier I Die Wevelinghovener Spielleute werden im Sommer „obdachlos“

Trotzdem soll 90-Jahre-Jubiläum mit großem Festkommers gefeiert werden.

Eigentlich hätte es für das Tambour-Corps der Gartenstadt Wevelinghoven ein tolles Jahr werden sollen. Mit einem schönen Fest am 30. April. Doch über den Feierlichkeiten zum 90-jährigen Bestehen schwebt ein Damokles-Schwert: Bis Ende Juni müssen die Spielleute ihr Vereinsheim geräumt haben. Das wird dann nämlich abgerissen. Doch wo einen neuen Proberaum finden?

Das Vereinsheim direkt an der Erft ist ein Bau mit Tradition. „Das steht seit mindesten 1900“, weiß Walter Danke, seines Zeichens die amtierende „Majestät“ des örtlichen Bürger-Schützen-Vereins. Anfangs wohnt dort der Vikar, dann war es kirchliches Jugendheim. Später war die örtliche Pfarrbücherei untergebracht. Seit Oktober 1983 war dort schließlich das Tambour-Corps „Frisch voran“ Wevelinghoven zuhause.

Die Kirche als Eigentümerin will es nun genauso abreißen lassen wie den Nebenbau. In dem Bereich sind eine Erweiterung des Seniorenwohnheimes, ein Pfarrzentrum und eine Tiefgarage geplant. BSV-Chef Günter Piel: „Ich habe die Pläne gesehen; das sieht alles sehr schön aus.“

Eben nur nicht für die Spielmänner, die nun nach vielen Jahrzehnten, in denen sie das Haus erweitert und immer wieder saniert haben, ihr Domizil verlassen müssen. Mit noch nicht absehbaren Folgen für das Corps.

Zum einen geht es um die Proberäume. „Wenn wir gute Musik auf die Straße bringen wollen, müssen wir proben“, bringt es Vorsitzender Rainer Effertz auf den Punkt. Im Vereinshaus gab es hierfür eine großen Saal, aber auch kleinere Nebenräume, so dass man sich aufteilen konnte: „Die Flötisten konnten in der ersten Etage üben, die Lyras im Vorraum und die Trommler im Saal“, erläutert Effertz. Und auch der Nachwuchs konnte geschult werden. „Sonst müssten die Jungs zuhause üben.“

Zum anderen fanden natürlich Vereins-Termine des TC – von den Versammlungen bis zur Krönung des Zugkönigs – dort statt. Aber auch Kommunion-, Geburtstags- und andere Feiern, sogar der Beerdigungskaffee konnten dort von den Mitgliedern auch abgehalten werden.

Schließlich mahnt Vize-Vorsitzender Christoph Mattheisen: „Die Jugendarbeit ist in Gefahr.“ Denn auch für den Nachwuchs war das weiße Haus an der Erft bei allen Veranstaltungen Anlaufpunkt.

„Seit einem Jahr sind wir nun schon auf der Suche nach einem Ersatzquartier“, so Effertz. Ohne Erfolg. Und Mattheisen ergänzt: „Wir haben sämtliche lokale Stellen angesprochen, mit benachbarten Vereinen Kontakt aufgenommen, bei Kneipen nachgefragt.“ Aber: „Für die meisten sind unsere Märsche an Schützenfest schöne Musik, den Rest des Jahres aber Lärm.“

Übrigens: Die Nachbarn des derzeitigen Vereinsheimes haben – so die Spielleute – auch die Probenabende genossen. „Die haben zum Teil extra die Fenster aufgemacht“, so der Vize-Vorsitzende.

Jetzt hoffen die Spielleute auf mehr Resonanz durch einen Aufruf im Erft-Kurier: Gesucht werden rund 100 Quadratmeter (gerne auch auf mehrere Räume aufgeteilt) zu bezahlbaren Kosten. Wer was anzubieten oder Ideen hat, kann sich gerne an den Erft-Kurier ( (redaktion@erft-kurier.de) wenden.

Am 30. April soll aber auf jeden Fall gefeiert werden. Im Festzelt auf dem Wevelinghovener Marktplatz soll um 15 Uhr ein Festkommers beginnen, zu dem neun Tambour-Corps, die Kapellener „Fanfaren“ und die Bundes-Musik-Kapelle aus Mönchengladbach sowie Abordnungen der Vereine erwartet werden, bei denen die Gartenstädter aufspielen.

Der Eintritt ist frei. Und bis 18 Uhr kann gefeiert werden. Dann schließt sich der „Tanz in den Mai“ an, der vom örtlichen Jäger-Corps ausgerichtet werden wird. Schirmherrin ist übrigens Schützenkönigin Britta Müller-Bludau. Als Ehrengast wird Vize-Bürgermeister Edmund Feuster aus Kapellen erwartet.

Quelle: Erft-Kurier (Gerhard Müller) vom 09.04.2017

Presseberichte 2016

25.08.2016 I ngz I Walter Danke regiert jetzt die Wevelinghovener Schützen

So richtig ins Herz geschlossen hatten die Wevelinghovener Bürgerschützen ihr Königspaar Georg und Petra Staniek. Das nahm bei der Krönung am Dienstagabend gerührt Abschied von seiner Regierungszeit. Genauso herzlich begrüßten die Gäste im Zelt anschließend Walter Danke vom Tambourkorps "Frisch voran Wevelinghoven", der mit seiner Nichte Britta Müller-Bludau die Königskette und das Diadem entgegennahm. Petra Staniek war in einem bodenlangen dunkelblauen Kleid an der Seite ihres Mannes Georg auf die Bühne gezogen. Applaus erhielten sie von allen Gästen, besonders jedoch von den Frauen und Männern ihres Zuges "Mer mache möt", die das tolle Fest ganz sicherlich nicht vergessen werden.

Mit dem Festablauf sind die Schützen zufrieden: "Sonntag waren 1428 Aktive auf der Straße; darunter Musikzüge und ein Gastzug des Königs", sagt BSV-Sprecher Nikolai Dohlen. Ganz genau wusste es Präsident Günter Piel, der feststellte, dass der BSV "aktuell 915 Mitglieder zählt". Ein Ständchen spielten das Tambourkorps "Frisch Auf Kapellen" und der "Musikzug Mönchengladbach". Vizepräsident Marcus Odenthal dankte den Schützen für das gelungene Fest. Voll des Lobes war auch Präsident Günter Piel: "Bei Georg Staniek und seiner Petra wurde die positive Anspannung zur puren Freude. Das konnte ich bei den Fahrten mit der Kutsche verfolgen". Nach der Vorstellung des neuen Königs galt ein letzter tosender Applaus dem scheidenden Paar. Georg Staniek legte die Kette in die Hände des Schatzmeisters Sascha Faßbender und trat in die zweite Reihe. Oberst Peter Schrörs schlug Walter Danke (55) zum Ritter, bevor Faßbender ihm die schwere Königskette umlegte. Die Königin im eleganten lilafarbenen Kleid wurde mit einem Diadem ausgestattet.

Mit Zepter in der Hand trank der König, der wie sein Vorgänger bei Inter-snack arbeitet, auf die Königin, auf Wevelinghoven und den BSV. Seine Nichte Britta (46), eine gebürtige Wevelinghovenerin, die mit ihrem Mann und zwei Kindern in Düsseldorf lebt, zog nach und prostete dem König, der Gartenstadt und dem Bürgerschützenverein zu.

Quelle: Neuß-Grevenbroicher-Zeitung (uwr) vom 25.08.2016 / Foto: BSV

22.08.2016 I ngz I US-Hardrocker fliegt zum Schützenfest ein

Die Wevelinghovener ließen sich vom Wetter ihr Schützenfest nicht verderben. Das Königspaar schwebte ohnehin auf einer Wolke.

Seinen ersten Kultur-Schock in Sachen heimischer Schützenfeste hat der heute 25-jährige Amerikaner Keegan Chapman schon vor sechs Jahren bei seinem ersten Besuch in Grevenbroich erlebt und gut verkraftet. Sonst wäre der junge Mann aus Seattle jetzt nicht eigens zum großen Schützenfest nach Wevelinghoven gekommen, wo er nicht nur an allen Tagen mitfeiert, sondern auch mit 1400 Schützen und Musikern keine Parade auslässt.

Eigentlich ist Keegan Chapman eher ein Hardrocker. Er spielt Gitarre und Saxophon, hat daheim ein eigenes Tonstudio, wo er vorwiegend Rockmusik aufnimmt. Doch die Marschmusik in Wevelinghoven findet er auch "ganz okay". Vor sieben Jahren war einer aus den aktiven Nachwuchsreihen des Bürgerschützenvereins Wevelinghoven im Rahmen einer Schulpartnerschaft bei den Chapmans in Seattle zu Gast. Zum Gegenbesuch kam es zunächst zwar nicht. Dafür entstand eine Art von Schützen-Austausch. So wird Keegan Chapman jetzt von Wevelinghovener Schützenkamerden beherbergt. Deutsches Bier - "Altbier aber nicht so gerne" - mag der junge Amerikaner, der übrigens nicht nur englische, schottische und finnische Vorfahren, sondern wohl auch deutsche gehabt hat. Erst kürzlich habe ein Vetter seiner Mutter herausgefunden, dass vor drei Generationen auch deutsche Vorfahren mütterlicherseits ausgewandert seien. "Das merkt man auch an Keegans Schützen-Gen", sagt BSV-Sprecher Nikolai Dohlen lächelnd. Übrigens haben die Schützenkameraden in Wevelinghoven für ihren amerikanischen Gast auch an kleinste Details gedacht: Damit er nicht in einer neuen Uniform mitlaufen muss, deren grüne Farbe von den Uniformen seines Gastgeber-Schützenzuges notgedrungen abstechen würde, musste Amtshilfe aus Grevenbroich her. Dort wurde eine getragene Uniform ausgeliehen, die farblich passt.

Trotz des eher herbstlichen Wetters schwebte gestern das Wevelinghovener Schützenkönigspaar "wie auf einer Wolke": So beschrieb es Georg Staniek, der sich gemeinsam mit seiner Ehefrau Petra jetzt einen langgehegten Traum erfüllt. "Es ist ein unfassbares Gefühl. Wir fühlen uns wie auf Händen getragen", schwärmt der Schützenkönig über die Gemeinschaft in Wevelinghoven.

Königin Petra hatte sich für die Nachmittagsparade ein besonderes Überraschungskleid von ihren insgesamt sechs eigens für das Fest angeschafften Roben zurückbehalten. Nicht mal "ihr" König durfte das Kleid vorher zu Gesicht bekommen. Doch König Georg I. verriet: "Eines der Kleider habe ich selbst ausgesucht für meine Frau. Es ist in Rot, obwohl meine Farbe als Borussen-Fan ja eigentlich Grün ist."

Über seinen Schatten sprang König Georg I. aber auch zu Ehren des Edelknaben Lucas Klerx. Für die Krönung des Neunjährigen hatte Georg Staniek eigens in einem für ihn "feindlichen" Fan-Shop, ausgerechnet beim 1. FC Köln, einen roten Schal besorgt. Der Edelknabe freute sich, und König Georg hatte ein gutes Werk getan. Seiner Borussia will Staniek aber ebenso treu bleiben, wie dem BSV Wevelinghoven.

Quelle: Neuß-Grevenbroicher-Zeitung (Gundhild Tillmanns) vom 22.08.2016 / Foto: Lber

22.08.2016 I ngz I Pokémons beim Fackelzug der Wevelinghovener Schützen

Es ist immer schwierig, Schützen für den zeitaufwendigen Fackelbau zu begeistern. Umso glücklicher zeigte sich der Vorstand des Bürger-Schützen-Vereins (BSV) Wevelinghoven, als am Samstagabend zum Start des Festes gleich elf Großfackeln von den Schützen durch die Gartenstadt geschoben wurden. Die Wevelinghovener zeigten sich wieder kreativ – und behandelten mit den beleuchteten Mottowagen aktuelle Themen wie das beliebte Smartphone-Spiel "Pokémon Go" oder das 90-jährige Bestehen der Hubertus-Schützen im Ort.

Viele Hundert Anwohner verfolgten das abendliche Spektakel bei trockenem Wetter und applaudierten insbesondere für die Fackeln, in die die Schützen in den vergangenen Monaten besonders viel Arbeit investiert haben. "Manche Züge fangen bereits im Frühjahr an, ihre Fackeln zu bauen", erzählt BSV-Sprecher Nikolai Dohlen. \n\n Mit dem Fackelzug, an dem sich fast das ganze Regiment – das sind 900 Schützen – plus Familienmitglieder und die Spielleute für acht Musikblocks beteiligten, starteten die Wevelinghovener Schützen am Samstag offiziell in ihr Fest. Hervorgestochen ist bei dem eineinhalbstündigen Umzug vor allem die mit viel Liebe zum Detail gebaute Fackel der St.-Hubertus-Schützen, die 2016 ihr 90-Jähriges feiern. Sie schoben ein Mini-Festzelt durch den Ort, in dem gefeiert wird – mit DJ, Nebelmaschine, bunter Beleuchtung und vielen Gästen auf Miniatur-Sitzbänken.

Zwei Fackeln widmeten die Schützen mit XXL-Figuren dem "Pokémon"-Hype; auf einer anderen ging Schützen-Oberst Peter Schrörs "ab wie eine Rakete". "Der Fackelzug ist deshalb ein besonderer Umzug, weil wir praktisch in die Nacht hineinziehen", erklärt Nikolai Dohlen. Er weiß, dass es immer schwieriger wird, Schützen für den Fackelbau zu begeistern. Der Verein unterstütze diejenigen, die sich ans Basteln begeben wollen, deshalb vor allem mit Materialien wie Papier und Drähten, mit denen die Fackeln geformt werden. Außerdem werden die Fackeln von den Fackelbaumeistern befreundeter Vereine bewertet und prämiert – mit Geld vom BSV und den einzelnen Korps.

Quelle: Neuß Grevenbroicher Zeitung (cka) vom 22.08.2016 / Foto Georg Salzburg

20.08.2016 I ngz I Wevelinghovener Kirmes bietet 27 Attraktionen

Der Platz wird heute um 14 Uhr offiziell eröffnet. Das rasanteste Fahrgeschäft ist diesmal der "Hexentanz".

Der Bürgerschützeverein Wevelinghoven (BSV) bittet zum "Hexentanz". So heißt die größte Attraktion auf der Kirmes in diesem Jahr. "Die Fahrt ist sanft, aber rasant", kündigt Vanessa Markmann vom Schausteller-Unternehmen "Markmann & Söhne" aus Bonn an und nimmt das auf 25 mal 23 Meter Fläche aufgebaute, mit vielen Lämpchen dekorierte Gerät probeweise in Betrieb.

Das Karussell beginnt sich zu drehen, zwölf gewaltige Arme fahren in die Höhe, an den Enden rotieren jeweils zwei Gondeln wie bei einer Fahrrad-Pedale umeinander. Nervenkitzel und Fahrspaß verspricht der "Hexentanz" ab heute, wenn die Kirmes auf dem Marktplatz offiziell eröffnet wird.

Schützenpräsident Günter Piel freut sich über die Besonderheit bei der Wevelinghovener Kirmes. Das Familienunternehmen Markmann - mittlerweile ist bereits die sechste Generation im Betrieb aktiv - war schon mehrere Male mit Attraktionen in die Gartenstadt gekommen. "Die Menschen sind freundlich und auf dem Kirmesplatz ist es sehr sauber. Wir kommen gern hierhin. Es lohnt sich, persönlich wie auch wirtschaftlich", lobt Vanessa Markmann.

Der "Hexentanz" ist aber nur eines von mehreren Fahrgeschäften, die jetzt auf dem Marktplatz aufgebaut wurden. Für die Bestückung sorgt die Stadt. Alexander Klömpges begleitet den Aufbau für den Bürgerschützenverein. "Insgesamt sind in diesem Jahr 27 Fahrgeschäfte und Stände dabei, es gab mehr Interessenten, als Platz vorhanden ist", weiß Klömpges.

Ein Hauch von Nostalgie kommt beim "Musik-Express" - einer Art Raupe - auf. Auch ein anderer Klassiker, ein Autoscooter, fehlt bei der Kirmes nicht. Präzision nicht am Lenkrad, sondern mit Kimme und Korn sind an der großen Schießbude etwas weiter gefragt, und natürlich haben auch Hunger und Durst auf der Kirmes keine Chance. Etliches wird auch für junge Besucher geboten, auch wenn es natürlich bei weitem nicht so rasant zugehen wird wie beim "Hexentanz". Die Kinder können sich unter anderem auf einen Mini-Scooter, "Mini-Jets", ein Kinderkarussell und auf "Zauber der Fantasy" freuen, bei dem die Kleinen in Fahrzeugen auf zwei Etagen kurven.

Gestern wurde noch letzte Hand an die Fahrgeschäfte angesetzt, damit der Kirmestrubel heute rechtzeitig beginnen kann. Pünktlich um 12 Uhr wird das Schützenfest traditionell von der Artillerie an der Gebrüder-Grimm-Grundschule eingeböllert. Um 14 Uhr wird dann die Kirmes offiziell eröffnet, bevor die Edelknaben - die Jüngsten im BSV-Regiment - eine Stunde später die Fahrgeschäfte testen werden. Für Anfang der Woche hat der Bürgerschützenverein darüber hinaus wieder die Bewohner des Lebenshilfe-Wohnhauses "Burg" auf den Kirmesplatz eingeladen.

Quelle: Neuß Grevenbroicher Zeitung (Carsten Sommerfeld) vom 20.08.2016 / Foto L.Berns

19.08.2016 I ngz I Gartenstadt-Schützen feiern mit Georg und Petra Staniek

Erster Höhepunkt ist der Fackelzug am Samstagabend.

Seit mehr als 50 Jahren ist er Mitglied des Regiments, er war acht Mal Zugkönig - und jetzt steht er im Mittelpunkt des Schützenfestes: Georg Staniek und seine Frau Petra regieren als Königspaar in Wevelinghoven - für beide geht damit ein Traum in Erfüllung. 2015 brauchte Staniek gerade mal sechs Schuss, um den Vogel von der Stange zu holen. Für ihn ist das Königsspiel die Krönung seines Schützenlebens.

Seine Laufbahn begann der Regent beim Bürgerschützenverein Allrath. Durch den Fußball bestanden Kontakte nach Wevelinghoven, wo Georg Staniek dem Jägerzug "Mer mache möt" beitrat und dem er bis heute treu geblieben ist. Das Königspaar lernte sich beim gemeinsamen Arbeitgeber Intersnack kennen, geheiratet wurde 1984. Der gelernte Starkstromelektriker arbeitet als Betriebsratsvorsitzender, die Königin ist als Personalsachbearbeiterin tätig. Beide teilen nicht nur die Leidenschaft für das Schützenwesen, sondern auch die für die Borussia Mönchengladbach. Bei jedem Heimspiel drücken die Stanieks in der Nordkurve der Fohlen-Elf die Daumen.

Komplettiert werden die "Royals" in diesem Jahr von Kevin Raudies (23) vom Scheibenschützenzug "Schärpe Boschte", der König der jungen Schützen ist. Bei den Edelknaben regiert der neun Jahre alte Lucas Klerx.

Erster Höhepunkt des Festes ist der Fackelzug am Samstagabend, zu dem das Regiment um 20.15 Uhr antritt. Elf Großfackeln werden diesmal durch die Gartenstadt gezogen. Der große Umzug mit Königsparade beginnt am Sonntag um 14.30 Uhr vor dem ehemaligen Rathaus an der Poststraße. Am Montag laden die Schützen dann ab 11.30 Uhr zu ihrem Frühschoppen ein. Zum Abschluss des Festes wird am Dienstag, 20 Uhr, das neue Königspaar Walter Danke und Britta Müller-Bludau gekrönt.

Quelle: Neuß Grevenbroicher Zeitung (ngz) vom 19.08.2016 / Foto S. Fassbender

09.08.2016 I ngz I Borussen-Hausband spielt bei Wevelinghovener Schützen

Erster Höhepunkt ist der Fackelzug am Samstagabend.

Die Wevelinghovener Schützen haben die Vorbereitungen für ihr 92. Heimatfest abgeschlossen. "Das Programm wird zahlreiche Höhepunkte bieten", verspricht Präsident Günther Piel. Ein musikalisches Highlight wird am Samstag nach dem Fackelzug geboten. Mit der der Verpflichtung der Coverband "just:is" haben sich die Schützen aus der Gartenstadt eine der besten Gruppen in NRW an Land gezogen.\n\n "just:is" ist nicht nur die Haus- und Hofband von Borussia Mönchengladbach und zieht dort jedes Jahr bei der Saisoneröffnung mehr als 50.000 Menschen in ihren Bann.

Die Coverband um das stimmgewaltige Front-Duo Sandra Kozlik und Reiner Jennißen ist auch ein Garant für Partystimmung bei großen Festen und Veranstaltungen in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus. "Wir sind froh, diese bekannte Band präsentieren zu können", sagt Nikolai Dohlen, Sprecher des Bürgerschützenvereins: "Den Termin sollten sich Musikfans schon einmal notieren."

Die Wevelinghovener feiern ihr Schützenfest vom 20. bis 23. August. Der inoffizielle Aufakt des Festreigens erfolgt bereits am kommenden Samstag, 13. August, mit dem Ehrenabend für das Königspaar Georg und Petra Staniek sowie den Regimentsoberst Peter Schrörs. Die Veranstaltung beginnt um 16.30 Uhr mit einem Platzkonzert vor dem Seniorenstift St. Martinus am Klosterweg. Ab 17.15 Uhr marschiert das Regiment zum Festzelt auf dem Marktplatz. Nach der Jubilar-, Königs- und Oberstehrung sowie der alljährlichen Ordensverleihung wird zur Musik der Band "Klangstadt" gefeiert. Interessierte sind willkommen. Der Eintritt ins Festzelt ist frei.

Quelle: Neuß Grevenbroicher Zeitung (ngz) vom 09.08.2016 / Foto (http://www.just-is.de)